Technoseum begrüßt 50.000. Besucher in Sport-Ausstellung
Mannheimer Schulklasse machte das Rennen

Auf dem Bild sind zu sehen: Dr. Alexander Sigelen, Projektleiter der Sport-Ausstellung (mit Katalog), Jeannine Tanudjaja (mit Pokal) und die Ausbildungsklasse im ersten Lehrjahr der Helene-Lange-Schule Mannheim.
  • Auf dem Bild sind zu sehen: Dr. Alexander Sigelen, Projektleiter der Sport-Ausstellung (mit Katalog), Jeannine Tanudjaja (mit Pokal) und die Ausbildungsklasse im ersten Lehrjahr der Helene-Lange-Schule Mannheim.
  • Foto: Klaus Luginsland
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Die Sonderausstellung „Fertig? Los! Die Geschichte von Sport und Technik“, die seit November vergangenen Jahres im Technoseum zu sehen ist, hat die 50.000-Besucher-Marke erreicht. Am 2. Mai, begrüßte Ausstellungskurator Dr. Alexander Sigelen Jeannine Tanudjaja, Lehrerin an der Mannheimer Helene-Lange-Schule: Sie hatte mit einer Klasse angehender Erzieherinnen und Erzieher im 1. Lehrjahr einen Workshop mit Führung durch die Schau gebucht.
Von der fast 2500 Jahre alten griechischen Amphore bis hin zum Hightech-Sportschlitten von heute zeichnet die Ausstellung die wechselvollen Beziehungen zwischen Sport, Kultur und Technik nach. „Neben technischen Neuerungen zeigen wir vor allem, wie stark Sport heute Teil unseres Alltags ist“, so Sigelen. „So ist der Sneaker schon längst vom Sportschuh zum Mode-Accessoire avanciert, und auch wer sich vielleicht eher als unsportlich bezeichnet, nimmt als Fan eines Fußballclubs Anteil am sportlichen Wettkampf.“
Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Juni in Mannheim zu sehen. Neben einer Stoppuhr von Sepp Herberger, einem Tennisschuh von Steffi Graf und allen zwölf Olympia-Medaillen der Kanutin Birgit Fischer sind in der Schau auch die selbst gebaute Tröte eines SV Waldhof-Fans oder das selbst geschneiderte Trikot des schwäbischen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein zu sehen, der einst in den 1960er Jahren an der Erfindung der Roten und Gelben Karte im Fußball beteiligt war. Auch der Kreislauf der Ausstellungsbesucher kommt in Schwung, etwa wenn sie auf der Kraftmessplatte ihre eigene Leistungsfähigkeit oder ihre Balance auf der Slackline testen dürfen. Wer die Ausstellung unter kundiger Leitung erkunden möchte, kann sich außerdem immer samstags um 14 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 14 und 15.30 Uhr einer öffentlichen Führung anschließen – fällig wird nur der reguläre Eintrittspreis, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. ps

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