Coronavirus-Verbote ignoriert
Mannheimer Polizei löst zwölf Partys auf

Am Freitag war das Betreten der Neckarwiese bereits verboten - wurde aber von einigen Unbelehrbaren noch zum Volleyballspiel, Picknick oder Gassigehen benutzt.
  • Am Freitag war das Betreten der Neckarwiese bereits verboten - wurde aber von einigen Unbelehrbaren noch zum Volleyballspiel, Picknick oder Gassigehen benutzt.
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Von Christian Gaier
Mannheim.
Auch wenn sich die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger Mannheims an die zum Eindämmen des Coronavirus angeordneten Maßnahmen hält, gibt es leider auch Ausnahmen. An Tankstellen, Skaterparks, Parkplätzen, Parkanlagen, Sportanlagen und -hallen sowie an Waldparkplätzen traf die Polizei in ihrem Zuständigkeitsbereich nach eigenen Angaben Menschengruppen mit bis zu 15 Personen an, die Party machten. Wie die Polizei berichtet, wurden dabei Alkohol und Drogen konsumiert und in vielen Fällen dazu auch Musik abgespielt. Ein Dutzend solcher Partys mit insgesamt 77 Teilnehmenden zählte das Polizeipräsidium Mannheim. Die Feiernden sehen nun Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz entgegen.

Auch unter Gastronomen gibt es schwarze Schafe. Bei ihren Kontrollen trafen die Beamte auf zehn Gaststättenbetreiber, die trotz Verbots in und außerhalb ihres Lokals an Tischen und Bänken Gäste bewirteten. Ein Blumenladen und ein Elektrogeschäft hatten zudem ihre Türen geöffnet und verkauften Waren.

Auch das gab's: Zahlreiche Kinder und Jugendliche, die auf eigentlich geschlossenen Spielplätzen angetroffen wurden. Sie wurden von den Polizeibeamten auf die derzeit geltenden Regeln hingewiesen und in die Obhut der ebenfalls informierten Erziehungsberechtigten gegeben.

Die Polizei kündigt weiterhin erhöhte Präsenz im öffentlichen Raum an, um die Allgemeinverfügungen der Städte und Gemeinden sofort konsequent durchzusetzen. Verstöße und Straftaten gegen das Infektionsschutzgesetz wurden konsequent geahndet.

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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