Mutmaßlicher Millionenbetrug: Fake-Hotelprojekt bringt Anleger um ihr Geld
- Der Beschuldigte wurde im November 2025 auf Teneriffa festgenommen. (Archivbild)
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Mannheim. Für Anleger aus der Region endet ein mutmaßlicher Millionenbetrug vor Gericht: Die Staatsanwaltschaft hat einen 68-Jährigen angeklagt, der Immobilien-Investoren um hohe Summen gebracht haben soll. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf gewerbsmäßigen Betrugs mit konkreten Folgen für private Geldgeber.
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft Mannheim und Landeskriminalamt Baden-Württemberg sammelte der Deutsche als Verantwortlicher einer schweizerisch-deutschen Unternehmensgruppe Geld von Privatanlegern ein. Er versprach Investitionen in Bauprojekte, unter anderem in ein angebliches Hotelprojekt in Konstanz am Bodensee mit Parkhaus und Tagungszentrum.
Projekte ohne tragfähige Einnahmen
Den Ermittlern zufolge wusste der Beschuldigte, dass die beteiligten Unternehmen abgesehen vom Kapital der Anleger keine nennenswerten Einnahmen hatten. Das Bauvorhaben kam wegen ausstehender Zahlungen im Dezember 2018 zum Stillstand.
Schaden von mehr als 4,8 Millionen Euro
Anleger erlitten in den Jahren 2018 und 2019 einen Schaden von rund 4,8 Millionen Euro sowie zusätzlich 70.000 Schweizer Franken. Der 68-Jährige soll darüber hinaus mit mutmaßlich gefälschten Darlehensverträgen und Rechnungen etwa zwei Millionen Euro aus dem Vermögen der Unternehmensgruppe für eigene Zwecke entnommen haben.
Konflikt vor Gericht: Entscheidung über Hauptverfahren
Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Ermittler des Landeskriminalamts hatten über mehrere Jahre auch im Ausland zu dem Fall gearbeitet. Festgenommen wurde der Beschuldigte im November auf der Kanareninsel Teneriffa. Nun muss das Landgericht Mannheim entscheiden, ob es das Hauptverfahren eröffnet. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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