wOrtwechsel - Kultur an außergewöhnlichen Orten: Neues Programm 2019

Mit Lesungen außerhalb des klassischen räumlichen Umfelds hat alles vor über 20 Jahren begonnen.
Über die Jahre ist aus einzelnen Sonderveranstaltungen des regen KulturNetz-Betriebs ein umfangreiches Programm der Kultur an außergewöhnlichen Orten geworden, die das KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar mit Peter Baltruschat als Initiator und Programmchef an der Spitze zum Pionier des etwas anderen Formats für Kulturpräsentation machte.

Am Anfang war die Literatur! Runter von der Bühne und rein in die Metzgerei mit Texten aus inhaltlich Fleisch und Blut. Eine doppelte Ironie und ein Versuchsballon aus einer Laune heraus,
Und wie das so ist, wenn Name Programm und Programm Name ist, war der Weg zur Marke wOrtwechsel nicht weit.
Nach wie vor dreht sich alles um das Wort, gelesen, geslammt, gesungen, rezitiert und dessen Darbietung in überraschenden Locations. Ob Zahnarztpraxis, OP-Saal, rollender OEG-Wagen oder Gefängniszelle; es gibt kaum Tabus und keine Berührungsängste, und jedes Jahr ist das KulturNetz auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen und reizenden Locations für das besondere Kulturerlebnis.

Auch 2019 wird mit Tiefgarage, Sportplatz, Kinosaal, Hutladen, Museum, Friedhof, Fotostudio oder dem Mannheimer Wasserturm nichts an spannenden Orten ausgelassen.
Inzwischen schon legendär sind die Auftritte in der Traditionsmetzgerei Hauk. In dieser Spielzeit laden die Schauspielerin Cynthia Popa und Kabarettist Markus Kapp zu einem der „Fleischeslust“ gewidmeten Abend hinter der Theke ein.
Ebenfalls Kultstatus genießt das Konzert in der Tiefgarage N1 mit dem Kammerchor der Musikschule Mannheim unter der Leitung von Juliane Santa.
Die atmosphärischen künstlerischen Darbietungen im Wahrzeichen Mannheims sind aus dem wOrtwechsel-Programm gar nicht mehr weg zu denken. Dieses Jahr gibt sich der zweimalige Poetry-Slam-Meister Jan-Philipp Zymny im Wasserturm die Ehre und nimmt bei seinen vor wOrtspielereien strotzenden Texten kein Blatt vor den Mund.
Das ehemalige Kino Rex, heute Fotostudio des Mannheimer Fotografen Thommy Mardo, ist wie geschaffen für eine Stummfilmvorführung der 20er Jahre Helden Stan & Ollie, Charlie Chaplin und Co. – live begleitet am Flügel von Improvisationskünstler Jens Schlichting.
Neu entdeckt in dieser Spielzeit wurde der 48er Sportplatz auf dem Almenhof.
Einhart Klucke und Andreas Rathgeber spornen rund um die geschichtsträchtige Sportstätte zu einem literarischen Trimm-Dich-Pfad an, um dem Verhältnis von Dichtung und Sport auf den Grund zu gehen.
Wieder mit dabei ist das einzig existierende Mannheimer Hutatelier Konrad, in dem Kabarettist und „Masterbabbler“ Arnim Töpel fein pointiert mit Ironie und brillantem Witz sicher keinen alten Hut präsentiert.
Im Aufzugsmuseum der Firma Lochbühler bietet Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel neben weiter Aussicht auch tiefe Einsicht in das dialektische Miteinander in Wort und Gedanken.
Vor der großen Leinwand des CinemaxX präsentiert sich „the sweet transvestite from Transylvaniaa- a-ha-ha“ in Strapsen und Corsage.
Ein echtes Kontrastprogramm dazu liefert Madeleine Sauveur auf dem Hauptfriedhof Mannheim. Die vielseitig begabte Musik-Kabarettistin regt zusammen mit Clemens Maria Kitschen am Piano und Annette Theuring am Cello an diesem sensiblen Ort zum Nachdenken über Vergänglichkeit, Erinnerung und Lebensmut an.

Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter wortwechsel.info.

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