Waldhof Mannheim: Transferstreit um Okpala überschattet Start ins Trainingslager – Ogbemudia neu an Bord
- Kennedy Okpala bejubelt ein Tor für den Waldhof. Ein Bild, das Vergangenheit sein könnte.
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Von Andreas Martin
Fußball. Am 3. Januar ist der Drittligist SV Waldhof Mannheim zum Trainingslager in die Türkei aufgebrochen, und bei den Blau-Schwarzen ging man wohl auch davon aus, dass Kennedy Okpala in Belek mit von der Partie sein würde. Nach Belek ist der Stürmer denn auch gereist, allerdings in das Trainingslager des Zweitligisten SC Paderborn, der am 2. Januar die Verpflichtung des 21-jährigen Angreifers bekanntgegeben hatte, der in Paderborn bereits einen längerfristigen Vertrag unterschrieben hat. Offenbar sehr zur Verwunderung des Drittligisten, der Okpala laut Mitteilung auf der Waldhof-Homepage weiterhin zu seinen Spielern zählt und dessen Abwesenheit beim ersten Training des neuen Jahres am 2. Januar daher nicht akzeptiere. Okpala hat seinen noch laufenden Vertrag bei den Blau-Schwarzen fristlos gekündigt und nun ist ein Streit darüber entbrannt, ob diese Kündigung rechtmäßig ist. So spricht Okpalas Berater Markus Peters von einer vertraglich vereinbarten Ausstiegsklausel, die der Stürmer für seinen Wechsel nach Paderborn genutzt habe. Weil der Waldhof dennoch nicht den Transfervertrag mit Paderborn unterzeichnet und Okpala zudem nicht aus seinem laufenden Vertrag entlassen habe, habe Okpala seinen Vertrag fristlos gekündigt. Beim Waldhof zweifelt man jedoch an, dass die Kündigung des Stürmers tatsächlich rechtmäßig erfolgt ist, und will sie arbeitsrechtlich überprüfen lassen. Das Ganze könnte letztlich also vor dem Arbeitsgericht landen, wo dann der Sachverhalt juristisch geklärt werden müsste. Sollte Okpalas fristlose Kündigung bestätigt werden, dann droht dem Waldhof die Ablösesumme in sechsstelliger Höhe zu entgehen. Mit diesem Transferstreit in die Rückrundenvorbereitung zu starten, ist für den Waldhof natürlich alles andere als glücklich, schließlich geht es in der Dritten Liga schon am 17. Januar (14 Uhr) beim SC Verl wieder um Punkte. In die Türkei haben die Buwe allerdings auch noch einen Winterneuzugang mitgenommen. So hat sich Innenverteidiger Oluwaseun Ogbemudia vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin auf Leihbasis bis zum Saisonende dem SV Waldhof Mannheim angeschlossen. Der 19-jährige deutsche Nachwuchsnationalspieler ist seit dieser Saison fester Bestandteil des Bundesligakaders der Berliner, nahm aber in der Hinrunde viermal nur auf der Bank der „Eisernen“ Platz und kam bei Union noch nicht zu einem Erstligaeinsatz. Update: Beim Trainingslager in der Türkei bestritt das Team von SVW-Trainer Luc Holtz am 6. Januar in Belek ein Testspiel gegen den serbischen Rekordmeister Roter Stern Belgrad, der in der Saison 2025/2026 in der Europa League spielt. Der Drittligist hielt sich in diesem Testspiel gegen den Europapokalteilnehmer gut, am Ende musste sich der Waldhof Belgrad aber mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Am 9. Januar (15.30 Uhr Ortszeit/13.30 Uhr deutscher Zeit) trifft der Waldhof in Belek zu einem zweiten Testspiel auf den vom Mannheimer Christian Titz gecoachten Zweitligisten Hannover 96. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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