Von Tatort bis Cybercrime: Neue „CRIME“-Ausstellung startet in Mannheim
- Lasertunnel
- Foto: TECHNOSEUM, Klaus Luginsland
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Ausstellung Mannheim. Fingerabdrücke, Spionagekameras, DNA-Analysen und Computer-Hacks: Das TECHNOSEUM Mannheim widmet sich ab Ende Juni der Geschichte von Verbrechen und Ermittlungen. Die große Sonderausstellung „CRIME – Die Technik des Verbrechens“ zeigt, wie sich Kriminalität und Spurensuche im Laufe der Zeit verändert haben.
Am 25. Juni 2026 wird die Sonderausstellung „CRIME – Die Technik des Verbrechens“ eröffnet. Die Ausstellung läuft bis zum 27. Juni 2027 und verteilt sich mit mehreren Themenstationen über das gesamte Museum.
Im Mittelpunkt stehen technische Methoden, die sowohl bei Verbrechen als auch bei deren Aufklärung eingesetzt werden. Besucher erfahren unter anderem mehr über Fingerabdrücke, Tatortfotografie, Fälschungen, Spionagetechnik, DNA-Analysen und Cyberkriminalität.
Zu sehen sind historische und moderne Exponate – darunter ein Richtschwert aus dem 16. Jahrhundert, ein gesprengter Geldautomat sowie Geräte zur Dokumentenprüfung. Auch aktuelle Themen wie Deepfakes, Produktpiraterie oder Computer-Hacks werden behandelt.
Interaktive Stationen laden Besucher zum Mitmachen ein. So können Gäste Verschlüsselungen entschlüsseln, Falschgeld erkennen oder selbst Ermittlungsaufgaben lösen. Ein Lasertunnel und weitere Mitmachangebote richten sich besonders an Familien und Kinder.
Auch bekannte Fälle und Skandale spielen in der Ausstellung eine Rolle. Thematisiert werden unter anderem der Mannheimer Postraub von 1949 sowie der Dieselgate-Skandal.
Begleitend plant das TECHNOSEUM Führungen, Vorträge, Lesungen und Veranstaltungen mit Fachleuten aus Bereichen wie Forensik, IT-Sicherheit und Filmproduktion.
Weitere Informationen gibt es unter www.technoseum.de/crime.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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