Mit Van Gogh beginnt ein neues Kapitel für die Mannheimer U-Halle
- Die Projektionen machen die Bilder lebendig.
- Foto: BAS
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Mannheim. Mit der Eröffnung der weltweit erfolgreichen Ausstellung „Van Gogh – The Immersive Experience“ hat am Dienstag für die U-Halle auf dem Spinelli-Areal ein neues Kapitel begonnen. Die ehemalige BUGA-Halle soll sich künftig dauerhaft als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Kultur und Begegnungen etablieren.
„Unser Ziel ist es, diese Halle dauerhaft als lebendigen Ort für Bildung, Begegnung und Bewegung zu etablieren“, sagte Kultur- und Wirtschaftsbürgermeister Thorsten Riehle bei der Eröffnung. Mit der Van-Gogh-Ausstellung sei es gelungen, „einen internationalen Publikumserfolg nach Mannheim zu holen – ein großartiger Start, um die U-Halle langfristig zu neuem Leben zu erwecken.“
Die Stadt hatte den Weg dafür bereits im Juni freigemacht. Damals beschloss der Gemeinderat den Mietvertrag mit den neuen Betreibern Kai Kemper, Carsten Kollmeier und Marcel Küffner. Sie wollen die Halle künftig unter dem Motto „One Place. Many Worlds.“ mit wechselnden Ausstellungen, Gastronomie und weiteren Veranstaltungsformaten bespielen.
„Wir möchten die U-Halle zu einem neuen Erlebnisort entwickeln“, sagte Kai Kemper. Die Van-Gogh-Ausstellung sei erst der Anfang. Perspektivisch seien weitere immersive Ausstellungen sowie langfristige Erlebnisformate geplant. Ziel sei es, nicht nur Besucher aus Mannheim, sondern aus der gesamten Metropolregion anzuziehen. „Dann reden wir ganz schnell von fünf Millionen Menschen, die wir erreichen können.“
Riehle erinnerte daran, welche Entwicklung das Gelände bereits hinter sich hat. Jahrzehntelang war das frühere US-Militärgelände für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Mit der Bundesgartenschau habe sich das Areal grundlegend verändert. Nun solle auch die U-Halle dauerhaft mit Leben gefüllt werden.
„Es wäre schlimm gewesen, wenn dieser Bereich nach der BUGA wieder leer gestanden hätte“, sagte der Bürgermeister. Stattdessen entwickle sich die Halle nun zu einem Anziehungspunkt für ganz unterschiedliche Menschen.
Dabei versteht sich die U-Halle nicht als Konkurrenz zu klassischen Museen. Vielmehr solle sie neue Zugänge zur Kunst schaffen. „Es ist keine Konkurrenz – es ist eine wunderbare Ergänzung“, betonte Riehle. Gerade Menschen, die sonst selten Museen besuchen, könnten durch das multimediale Ausstellungskonzept einen neuen Zugang zur Kunst finden.
Den Auftakt macht nun „Van Gogh – The Immersive Experience“. Die multimediale Ausstellung mit großflächigen Projektionen und Lichtinstallationen war bereits in Städten wie London, Paris, Barcelona und Berlin zu sehen und verzeichnete weltweit nach Angaben der Veranstalter mehr als zwölf Millionen Besucher. In Mannheim ist sie bis Ende Februar zu erleben.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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