Afrikatage Mannheim: Community-Fest auf dem Neumarkt
- Die Heidelberger Künstlerin Lerato setzt sich mit tanzbaren Elektropop-Beats, pointierten Texten und humorvollen Botschaften für Empowerment und Gewaltfreie Kommunikation ein.
- Foto: Lerato
- hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl
Mannheim. Begegnung, kultureller Austausch und gemeinsames Lernen stehen im Mittelpunkt des Community-Fests der Afrikatage Mannheim am Samstag, 18. Juli, von 14 bis 21 Uhr auf dem Neumarkt in der Neckarstadt-West.
Die beteiligten Vereine der Afrikatage Mannheim laden zu einem vielfältigen Programm für die ganze Familie ein. Besucherinnen und Besucher erwarten Mitmach-Angebote an den Aktionsständen der Vereine, kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents sowie Gespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Globalen Süden. Auf der Bühne präsentieren die Organisationen kulturelle Beiträge und stellen ihre Arbeit in kurzen Interviews vor. Parallel dazu gibt es ein kreatives und interaktives Kinderprogramm.
Zu den Programmhöhepunkten zählt um 15 Uhr eine Modenschau, organisiert vom Arabischen Haus e.V.. Um 16.30 Uhr steht die Heidelberger Künstlerin Lerato auf der Bühne. Mit tanzbaren Elektropop-Beats, pointierten Texten und humorvollen Botschaften setzt sie sich für Empowerment und Gewaltfreie Kommunikation ein.
Um 17 Uhr präsentiert die Tanzgruppe der Ghana-Union Mannheim-Ludwigshafen traditionelle und moderne afrikanische Tänze. Anschließend tritt um 18 Uhr die Band Fana auf, die Synth-Grooves, Afrobeat und Postpunk miteinander verbindet. Die Gruppe entstand in der vielfältigen Musikszene der Rhein-Neckar-Region und steht für einen genreübergreifenden Sound.
Weiter geht es um 19 Uhr mit Fofana Jo aus Benin. Der Songwriter, Pianist und Performer kombiniert Afrobeats, Afropop und Amapiano mit internationalen Einflüssen zu einer energiegeladenen Live-Show. Mit Musik, Rhythmus und authentischem Storytelling möchte er Menschen zusammenbringen.
Den Abschluss des Bühnenprogramms gestaltet um 20 Uhr Africulture Bob Ley. Das Projekt verbindet traditionelle afrikanische Musik mit modernen Einflüssen. Mit dabei ist Bobley Camara, Tänzer, Musiker und Kulturbotschafter aus Guinea, der unter anderem Erfahrungen im Nationalballett von Guinea gesammelt hat und afrikanische Kultur in Workshops und Bühnenauftritten vermittelt.
Der Eintritt zum Community-Fest ist frei. Änderungen im Programm sind vorbehalten.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.