Handball - 2. Liga
Die Gäste aus Hagen sind sprachlos über Eulen-Trainer Michael Biegler

Eulen-Spieler Nikola Sorda mit seinen Eltern (Foto Michael Sonnick)
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Die Negativserie von den Handballern der Eulen Ludwigshafen hat sich mit einer 24:31-Heimniederlage gegen VfL Eintracht Hagen fortgesetzt, zur Halbzeit lagen die Eulen mit 13:14 Toren nur knapp zurück. Zu Spielbeginn waren die Eulen stark, nach dem Ballgewinn traf Linksaußen Jannik Hofmann in Überzahl zum 5:2 (7.14 Min,) ins leere Gästetor. Die Gäste aus Westfalen kamen dann heran und glichen in der 19. Minute zum 9:9 aus. Danach erzielte Julius Meyer-Siebert noch einmal den Ausgleich zum 10:10 (23.01). Nach der Pause bauten die Hagener die Führung auf vier Tore (18:14) Vorsprung aus. Dann kamen die Eulen wieder heran und erzielten durch Meyer-Siebert (21:21) und Kreisläufer Stefan Job (22:22) zweimal den Ausgleich. Wegen einer Zeitstrafe gegen Max Neuhaus (50:32) von den Eulen erhöhte Hagen in Überzahl auf 25:22. Da die Eulen dann fast sieben Minuten keinen Treffer mehr erzielten, feierte Eintracht Hagen am Ende einen deutlichen 31:24-Auswärtssieg mit sieben Toren Differenz und verschärften die Situation bei den Eulen. 

Beste Eulen-Werfer waren Stefan Salger mit sechs Toren sowie Jannik Hofmann und Julius Meyer-Siebert, die beide jeweils fünf Treffer erzielten. Erneut kamen bei diesem wichtigen Spiel für die Eulen nur 1.621 in die Friedrich-Ebert-Halle nach Ludwigshafen.

Nach dem Spiel sagte Eulen-Trainer Michael Biegler, der im achten Ligaspiel als Trainer die siebte Eulen-Niederlage kassierte : "In unserer Situation müsste die kämpferische Note wesentlich höher sein. Die 5:2-Führung hat überhaupt nicht beruhigt, wir haben nicht die aggressive Deckungsformation gestellt und wenn jeder die Verantwortung an den Nebenmann abgibt, wird es schwierig. Es wurde auch zu viel quer, quer gespielt - plus es gab keine Torhüterleistung. Ich habe schon vor zwei Wochen Alarm geschlagen und gesagt, dass wir nicht gewinnen. Ich bin kein Angestellter im Verein, ich bin um Hilfe gebeten worden. Ich stehe nicht in normalem Verhältnis bei den Eulen. Ich will das Gespräch mit dem Präsidium und der Geschäftsführerin suchen."

Wenige Minuten vor dem Trainer sagte die Eulen-Geschäftsführerin Lisa Hessler : "Wir brauchen noch vier Punkte, was uns fehlt ist ein Erfolgserlebnis. Ich sehe ja, wie die Mannschaft arbeitet und trainiert."

Bei den Trainer-Interviews waren auch von den Gästen aus Hagen ein paar Fans anwesend, die ihren siegreichen Trainer hören wollten. Beim Gehen sagten die Gäste : "Wir sind sprachlos über die Antworten und die Darstellung von Herrn Biegler von den Eulen. So etwas haben wir bisher noch von keinem anderen Trainer gehört."

Dazu muss man noch erwähnen, dass Michael Biegler bei der letzten Heimniederlage gegen Eisenach nicht zur üblichen Trainer-Pressekonferenz erschienen ist. Der Pressesprecher der Eulen teilte dann am nächsten Tag per E-Mail mit, dass dies kein Affront gegenüber den Medienvertretern war, sondern ein organisatorisches Missverständnis. Für diese peinliche Panne entschuldigten sich die Eulen.

Bei der letzten Auswärtsniederlage in Hüttenberg sagte Trainer Michael Biegler nach dem Spiel einem Journalisten, dass er die Eulen-Mannschaft nicht mehr erreicht. Ob Eulen-Trainer Michael Biegler bei den nächsten Spielen noch auf der Trainerbank Platz nimmt, ist sehr fraglich.

Die Eulen bleiben nach der nun bereits 17. Niederlage mit 29:39 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Der Abstand zum Abstiegsrang zum TV Großwallstadt auf dem 18. Platz (26:44 Punkte) ist mit drei Zählern gleich geblieben. Die Eulen Ludwigshafen haben jetzt noch vier Spiele, davon zwei Heimspiele.

Das nächste Heimspiel der Eulen Ludwigshafen findet am Dienstag, 31. Mai um 19 Uhr, gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen statt. Das letzte Heimspiel in dieser Saison wird am Freitag, 3. Juni um 19.30 Uhr, gegen den HC Empor Rostock ausgetragen.

Weitere Informationen über die Eulen Ludwigshafen gibt es unter www.eulen-ludwigshafen.de.

Text und Fotos von Michael Sonnick

Autor:

Michael Sonnick aus Ludwigshafen

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