Weitere Maßnahmen bezüglich Coronavirus umgesetzt
Infektionsambulanz am Klinikum Ludwigshafen eröffnet

Foto: Levan/stock.adobe.com

Ludwigshafen. Aufgrund der bundesweit ansteigenden Anzahl an Coronafällen hat das Klinikum Ludwigshafen weitere Maßnahmen ergriffen, um die Ausweitung des Virus effektiv zu verlangsamen. Hierzu zählen die Inbetriebnahme einer Infektionsambulanz in der Bremserstraße 88, die Schließung des Hauses für reguläre Besucher sowie die Reduzierung des elektiven OP-Programms. Alle Maßnahmen treten ab Montag, 16. März in Kraft und dienen dem Schutz der Patienten wie auch der Mitarbeiter.

Infektionsambulanz
Gemeinsam mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen aus GO-LU Praxen werden Patienten mit starken Infektsymptomen wie hohes Fieber, trockener Husten und Halsschmerzen und einer Risikokonstellation nach RKI Kriterien (zum Beispiel Heimkehr aus Risikogebiet) ab Montag in separaten Räumlichkeiten in der Bremserstraße 88 untersucht. Die Infektionsambulanz befindet sich direkt gegenüber dem Haupteingang des Klinikums und wird von Montag bis Sonntag, täglich von 8 bis 16 Uhr besetzt sein. Durch ein spezielles Leitsystem vor Ort können mögliche Coronafälle ohne unnötige Kontakte zu anderen Patienten einer schnellen Abklärung zugeführt werden. Untersuchungen, Abstriche und gegebenenfalls stationäre Maßnahmen werden direkt aus den Räumlichkeiten der Ambulanz verordnet. So wird der Kontakt zu anderen Patienten des Klinikums unterbrochen und die mögliche Ansteckung reduziert.

Besucher-Stop
Um Patienten des Hauses sowie die Mitarbeiter keinem unnötigen Ansteckungsrisiko auszusetzen, sind reguläre Krankenbesuche im Klinikum bis auf weiteres untersagt. Auch wird darauf hingewiesen, dass das Begleiten von Angehörigen zu Untersuchungen aktuell nicht möglich ist. Ausnahmen gelten nur nach vorheriger Absprache mit der behandelnden Station und nur für ausgewählte Personengruppen. Hierzu zählen Angehörige, die sich von einem Sterbenden verabschieden möchten, maximal eine Begleitperson pro Patient in der Notaufnahme sowie eine Begleitperson für werdende Mütter während der Geburt und Väter von Neugeborenen. Zutritt zum Klinikum ist nur noch über den Haupteingang in der Bremserstraße möglich, alle Seiteneingänge bleiben verschlossen.
„Wir müssen alles erdenklich Mögliche tun, um das Infektionsrisiko zu minimieren und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Unsere Maßnahmen stellen für alle Beteiligten einen deutlichen Einschnitt dar, dessen sind wir uns bewusst. Es ist aber unser gesellschaftlicher Auftrag, die Gesundheit unsere Patienten und der Menschen in der Region bestmöglich zu schützen. Daher stufen wir die Maßnahmen als zwingend geboten ein“, so Prof. Dr. Günter Layer, Ärztlicher Direktor des Klinikums.
Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums sollen durch die Maßnahmen geschützt werden. „Um die Versorgung der Patienten gewährleisten zu können, sind wir auf gesunde, motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter angewiesen. Wir verlangen unseren Kolleginnen und Kollegen aktuell mehr als das ohnehin schon hohe Maß an Engagement ab. Wir wollen nicht riskieren, dass wir Mitarbeiter unnötigen Gefahren einer Ansteckung aussetzen“, so Hans-Friedrich Günther, Geschäftsführer des Klinikums. Gemeinsam mit der Stadt Ludwigshafen erarbeitet das Klinikum aktuell ein Notfallkonzept für die ausgefallenen Kinderbetreuungsplätze um möglichst vielen im KliLu arbeitenden Eltern weiterhin den Weg zur Arbeit zu ermöglichen.

Reduktion des OP-Programms
Wenn geplante operative Eingriffe ohne akutes gesundheitliches Risiko für den Patienten verschoben werden können, so wird das Klinikum diese sogenannten elektiven OP-Programme in Absprache mit den jeweiligen Patienten verschieben. Dies dient dem Zweck, Kapazitäten für schwerstkranke Patienten frei zu haben. ps

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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