Prüfung von Standorten und Suche nach Mitarbeitern
Corona-Impfambulanz in Ludwigshafen

Symbolfoto.

Ludwigshafen. Auf die Stadt Ludwigshafen kommt eine weitere Mammutaufgabe zu: Die Einrichtung einer Corona-Impfambulanz. In einer Online-Pressekonferenz haben Ordnungsdezernent Andreas Schwarz und Sozialdezernentin Beate Steeg einen ersten Überblick über die Pläne gegeben. Vieles sei noch unklar, so Schwarz. Aktuell seien sie auf der Suche nach einem geeigneten Ort, unter anderem sei die Eberthalle im Gespräch. Bis Mitte Dezember soll die Impfambulanz für einen ersten Testbetrieb betriebsbereit sein, man habe also großen Zeitdruck. Allerdings wisse noch niemand, bis wann mit dem Impfstoff zu rechnen sei, wie viel zur Verfügung stehe und in welcher Reihenfolge man sich impfen lassen könne. Fest stehe, dass man bei der Impfambulanz das Klinikum Ludwigshafen nicht mit einbeziehen könne, da dieses völlig ausgelastet sei.

Großer Organisationsaufwand

Die Stadtverwaltung geht aktuell davon aus, dass das medizinische Personal nicht von der Stadt zu stellen sei. Allerdings benötige man Personal für die Organisation: Sei es die Konfektionierung des Impfstoffes, die Einweisung auf den Parkplätzen, die Prüfung der Daten, die Aufklärung der zu Impfenden, die Sicherstellung der Sicherheit und viele andere Aufgaben seien zu stemmen. Noch wisse man nicht, in welcher Größenordnung zu planen sei. So könne es sein, dass am Anfang eine Impfstraße genüge, während es bei einer großen Menge an Impfdosen vielleicht um einige tausend Menschen am Tag gehen könne. Für das benötigte Personal werde man wahrscheinlich wieder einen Aufruf starten, wer helfen könne, so Dezernentin Beate Steeg. Vielleicht könne man auch auf die Menschen zurückgreifen, die sich im Frühjahr bereits gemeldet hatten.

Konkret planen könne man aber erst, wenn man weitere Informationen habe. Erste Schritte seien daher die Prüfung einer geeigneten räumlichen Struktur und die Ernennung eines Impfkoordinators. Dieser sei ein „Kümmerer“, bei dem alle Fäden zusammenlaufen müssten. Welche weiteren Aufgaben auf diese Person zukommen werden – dafür wartet man ebenfalls auf weitere Informationen des Landes, das Ansprechpartner für die Kommunen ist. bas

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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