Karlsruher konnten das Spiel im Wildpark nicht mehr ganz drehen / Bildergalerie
Unentschieden: KSC gegen Aue

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  • Foto: TMC-Fotografie.de
  • hochgeladen von Jo Wagner

Es ist ein gut gefüllter Wildpark in Karlsruhe, etwas "frisch" mit 4° Grad - aber die Ränge sind gut gefüllt. 2018 gab es das Spiel übrigens auch ... als Relegationsspiel!   :(
Der KSC möchte nach den Unentschieden in Folge heute endlich wieder einen Dreier einfahren. Das wird aber kein Selbstläufer gegen das Team von Ex-KSC-Spieler Dirk Schuster, dem Headcoach in Aue. Trotz der Tabellensituation will Schuster erst mal "Punkte sammeln" in der Liga, wenn er durchaus auch mit einem Dreier in Karlsruhe liebäugelt.

Moderater Beginn, der KSC möchte, ist aber etwas zu ungestüm in der Vorwärtsbewegung - und Aue hält dagegen, von wegen, mauern im klassischen Sinn, der Wille, hier im Wildpark etwas mitzunehmen, ist deutlich erkennbar! "Das haben wir nicht gut gelöst", so KSC-Trainer Alois Schwartz danach in der Pressekonferenz: "Da haben wir uns schlecht verhalten. Da war keine Spannung, keine Aggressivität bei uns, wir waren zu fahrlässig. Damit ist man normalerweise nur zweiter Sieger." 

Folgerichtig: Das schnell 0 zu 1, Aue kommt, die KSC-Abwehr nicht so recht sattelfest in der Zuordnung, schon etwas nach dem Motto "Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher ..." Folge: Ein frühes Gegentor!

7. Hochscheidt schließt eine tolle Kombination der Auer erfolgreich ab! Von halbrechts ging der Ball durch die Abwehr ... und Hochscheidt ist dann frei vor Uphoff, geht vorbei - und trifft aus spitzem Winkel. Auch wenn wir der Medienparter des KSC sind ... das war ein schönes Tor!

10. Ecke KSC von links, Hofmann steigt hoch, aber sein Kopfball kommt direkt auf Männel, leichte Beute

15. wieder Ecke von rechts, wieder Kopfball, diesmal geht der kräftige Kopfstoß aber drüber
18. Tolle Parade von Uphoff, das muss das 0 zu 2 sein, aber der KSC-Keeper bekommt gerade noch die FInger dran, lenkt die Kugel um den Pfosten.
19. Ecke Aue, kommt gut, aber Gordon klärt - aber es ist beim KSC keine Bindung ins Mittelfeld oder nach vorne. Aue hat den Ball wieder, drückt
20. Die KSC-Abwehr rückt etwas weiter vor, greift den Spielaufbau der Auer früher an .. .aber die sind schneller als die Verteidiger
23. Riesen-Parade von Uphoff, kommt gerade noch dran bei der Granate von Nazarov, der Ball geht hoch, fällt auf das Netz. Das hätte das 0 zu 2 sein müssen! Erneute Ecke

28. langer Ball auf rechts, auf Lorenz, der versucht noch dranzukommen, erwischt den Ball zwar noch, rauscht selber in die Fotografen ... aber es gibt Abstoß

31. Der KSC tut sich weiter schwer im Spiel nach vorne, Aue steht robust (Handschrift Schuster?) und behindert den Spielaufbau der Blau-Weißen. Noch ist zu viel Stückwerk im Spiel.

32. KSC-Trainer Alois Schwartz steht am Spielfeldrand, verschränkt momentan die Arme.

37. 3. Ecke KSC, von Wanitzek, kommt gut, Gordon steigt hoch, knallt die Kugel aber gegen die Latte! Konter der Auer, rechts kann Thiede klären gegen Hochscheidt, doch der langt noch hin, kommt den Schritt zu spät ... Pfiff: gelbe Karte!
Videobeweis: Schiri Waschitzki schaut sich das Foul nochmals an: kein Gelb, sondern die rote Karte gegen Hochscheidt, den Torschützen!

40. die 4. Ecke für den KSC, wieder Gordon, wieder kein Tor, sondern rechts vorbei. Aue verzögert jetzt das Spiel: Pfiffe im Stadion

Nachspielzeit: 3 Minuten
In Überzahl ist das KSC-Spiel druckvoller, aber noch nicht genau genug beim Pass in die Spitze. Kein Eunder, Aue betreibt m+om erst einmal Sicherung, kein Wunder mit der Fühung im Rücken! "Wochenblatt"-Fazit: Verdiente Führung der Auer, konzentrierter, den Tick mehr "Wollen" - und auch konsequenter im Spiel.
Da muss der KSC in Halbzeit 2 noch einen Gang zulegen, spielt zudem ja auch in Überzahl!

Halbzeit
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46. KSC wechselt, Fröde geht, Choi kommt. Geht jetzt mehr nach vorne? Zumindest im Ansatz geht der KSC früher drauf, geht direkter an die Aufgabe, spielt in die Spitze
49. Was für ein Kracher von Wanitzek - aber leider nur an den rechten Pfosten, Männel hat sich da vergeblich gestreckt!
Aber keiner kann den Nachschuss verwerten.

51. Fünfte Ecke für den KSC, Diskussion mit der Abwehr von Aue, die meinen, Hofmann kam noch dran. Anyway .. Lorenz legt sich die Kugel hin. der Ball kommt hoch in die Mitte, geklärt, Nachschuss - wieder nichts.

53. Stiefler wird an der Seitenlinie behandelt. Nasenbluten?
Der KSC geht druckvoller dran, Aue drischt die Kugel teilweise nur raus
54. Choi geht herrlich rechts durch, vernascht seinen Gegenspieler, geht bis zur Torausline, schlenzt lang ... aber keiner ist da!

55. Übles Foul von Rizzuto (vor der Trainerbank), der dafür Gelb kassiert. Er senst Lorenz die Beine weg, das war "dunkel-gelb"
56. Männel braucht wieder sehr lange für den Abstoß, Pfiffe

59. Langer Ball von halbrechts, Hofmann steigt hoch, bekommt aber keinen Druck auf den Ball, Männel fischt sich das Ding

61. KSC im Vorwärtsgang, aber noch zu ungenau.
62. Roßbach geht raus, Fink kommt - und Aue macht eine Spielverzögerung nach der anderen,  Abstoß lange, umfallen und den "Sterbenden Schwan" markieren ...

63. Schön über links, scharfer Ball rein, in der Mitte ist keiner, doch Aue klärt den Ball weit raus, steht kompakt, der Stürmer etwa 30 Meter vor dem eigenen Tor!
64. Ecke KSC, Aue bekommt die Kugel nicht weg, Pourié versucht es, auch mit der Hacke, aber dann ist Fink da, knallt das Ding zum Ausgleich rein: 1 zu 1. Dafür ist er eingewechselt worden!

67. Wieder Ecke KSC, Wanitzek legt schön rein, aber keiner kommt richtig dran. Ball raus, aber Fehlpass, Konter Aue - zum Glück verspringt ihm der Ball

69. 8. Ecke KSC links, Lorenz nach innen, Pourié ganz frei, verzieht!
70. Schauspiel-Einlage von Aue-Nazarov

72. Konter Pourié, der aber hängenbleibt im eins-zu-eins
74. Konter KSC, denn Aue geht wieder nach vorne, Pourié wieder, im Nachschuss dann Choi, der aber verzieht.
Kein Wunder kommt Aue wieder, denn der KSC ist zu ungenau, hat zu viele Ballverluste, im Tennis wären das "unforced errors" ...

78. Chance - wieder Pourié, Fink legt ab, Pouriße zieht gleich ab, aus der Drehung, aber Männel schnappt sich das Ding.

78. KSC immer noch druckvoller, wenn auch etwas umständlicher durch das Spiel in die Breite, man sucht die Lücke in der engen Abwehr von Aue, die muss sich aber durch das breite Spiel der Karlsruher nicht viel bewegen!

79. Choi und Lorenz links, der Ball wird toll durchgesteckt auf Hofmann, der legt ihn auf, aber die Abwehr klärt.
80. Freistoß rechts, 5 Meter von der Torauslinie weg, wird direkt versucht, am langen Eck drüber. Abstoß (dauert wieder ...)

84. Pourié wird gehalten, Schiri Waschitzki pfeift sofort, Elfer! "Von meiner Wahrnehmung aus war das ein Elfer", so Schwartz: "Aber nach den Bildern wohl nicht." Denn der Schiri bekommt einen "Anruf" aus Köln, Videobeweis! Kein Elfer"

Zeitspiel Männel - jetzt kassiert er Gelb! Kaum gibt's eine Berührung, heben die Auer Spieler ab! 

Es gibt 5 Minuten Nachschlag! Der KSC setzt sich in der Hälfte der Auer fest, ist aber dabei mitunter etwas zu umständlich. 

90. Ein Kracher von Wanitzek, Männel pariert aber, es geht weiter, Flanke KSC - in der Mitte ist Pourié mit dem Kopf dran, aber der Ball geht nicht aufs Tor. Aue verteidigt intensiv. "Zum Schluss haben sie fast den Bus vor das Tor gestellt", schmunzelt Schwartz über das Verteidigen der Gästemannschaft.

Abpfiff: 1 zu 1
Unterm Strich ein gerechtes Unentschieden, das siebte übrigens für den KSC in Folge: Rekord!

"Ein kampfbetontes Spiel", so Schuster: "Mit allen Facetten, Tore, Elfer, kein Elfer, Karten, Video-Schiri." Aue hätte aber das 0 zu 2 machen müssen, "dann hätten wir das Spiel auch gewonnen. Dazu noch die rote Karte, da war klar, dass der KSC in der zweiten Halbzeit mehr Druck macht. Aber wir haben mit Leidenschaft verteidigt, ein verdienter Punkt also."

"Wir haben in der ersten Halbzeit nach dem 0 zu 1 schlecht gespielt, haben den Gegner eingeladen. Aber Uphoff hatte einen guten Tag, sonst wäre sogar ein 0 zu 3 machbar gewesen. Da hätten wir uns nicht beschweren können", so Schwartz: Dann drehte sich das Spiel etwas nach der roten karte und der Joker Fink hat gestochen." Zwei Punkte verloren oder einen Punkt gewonnen: "Beide Sichtweisen sind drin", aber unterm Strich sei das Unentschieden über 90 Minuten ok, "wir müssen aber den Finger in die Wunde legen", so der KSC-Trainer über den Auftritt in der ersten Halbzeit. Erneut sei deutlich geworden, dass man in der Zweiten Liga nicht nachlassen dürfe, "egal gegen wen, man muss alles abrufen um zu Punkten", so Schwartz - und setzte mit einem Schmunzeln hinzu: "Sonst spielen sie uns die Bälle durch die Nasenlöcher!"

Jetzt steht erst einmal die Länderspielpause an - dann beginne die Konzentration auf das nächste Spiel (Sonntag, 24. November, 13.30 Uhr in der Landeshauptstadt zum Derby). "Diese Pause ist nicht unwichtig, wir müssen auch etwas den Kopf frei bekommen", so Schwartz. (rj)

Autor:

Jo Wagner

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