Karlsruher PSK Lions: 2. Niederlage innerhalb 48 Stunden / Verlosung
Déjà Vu beim 95:114 gegen Paderborn

Sinnbildlich ... die Lions am Boden – hier Brandon Conley
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Basketball. Die Karlsruher Lions sind gegen die Uni Baskets Paderborn unter die Räder geraten: Bei der 95:114 Schlappe erinnerte einiges an das Hinspiel kurz vor Weihnachten.

Zwar nicht der gleiche Spielverlauf, aber fast das identische Endergebnis, beinahe identische Topscorer beim Gegner, sowie eine identische Dreierquote von überragenden 61% der Paderborner: Die Lions rannten von Anfang an den Gästen nur hinterher.
10 Punkte Rückstand bereits nach 5 Minuten, 15:29 nach dem ersten Viertel und gar 36:58 zur Halbzeit. Überragend bei den Westfalen Spielmacher Kendale Mc Cullum: 25 Punkte, 7 Assists und 7 Rebounds, mit 34 der gleiche Effektivitätswert wie im Hinspiel. Zum Vergleich: 22 als Lions Topwert bei Filmore Beck und Bryan Coleman. Die einzige Hoffnung für viele Karlsruher Fans zu diesem Zeitpunkt, dass die Uni Baskets irgendwann einbrechen oder wenigstens nicht mehr gefühlt alles treffen würden, aber diese Hoffnung wurde enttäuscht: 97:61 bereits nach dem dritten Viertel, das Spiel war längst gelaufen. Das letzte Viertel überließ Paderborn dann den Gastgebern zur Ergebniskosmetik - Endstand 95:114.

Lions Coach Ivan Rudez nahm die hochverdiente Niederlage dann auch sportlich fair an und lobte den Paderborner Superstar, den er in der nächsten Saison nicht mehr in Deutschland, und wenn doch, dann nur in der BBL sieht: „Mc Cullum hat die guten Gelegenheiten für seine Mitspieler herausgearbeitet, die diese dann konsequent genutzt haben. Gab es mal keine, hat er es selbst erledigt. Wir konnten das nicht verteidigen.“ Und selbstkritisch weiter: „In 50% der Szenen waren wir heute in der Abwehr nicht aggressiv genug, das ist möglicherweise auch ein Problem der mentalen Vorbereitung. Daran müssen wir arbeiten.“

Hypothetisch die Frage danach, wie die Partie mit KC Ross Miller, der sich nach wie vor aus familiären Gründen in den USA befindet, ausgegangen wäre. „Natürlich wiegt der Ausfall von KC Ross Miller in den letzten beiden Spielen schwer für uns“, so der Coach.
Kommenden Sonntag geht es für die Lions nach Rostock zu den Seawolves, die kürzlich mit der Verpflichtung von Exnationaltrainer Dirk Bauermann einen vielbeachteten Coup gelandet haben. Nach dieser schwierigen Auswärtsaufgabe kommt es dann am Samstag, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Europahalle zum Duell mit dem aktuellen Schlusslicht Ehingen: Eine Partie, die dringend gewonnen werden sollte. wow

Infos: Topscorer bei den Lions, die vorläufig auf Platz 14 der Pro A bleiben, wurde Filmore Beck mit 28 Punkten. Coleman (19) sowie Pluskota und Conley (je 13) punkteten ebenfalls zweistellig

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Autor:

Jo Wagner

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