20. Round Table Tourismus beleuchtet Chancen, Projekte und Visionen für die Stadt des Rechts
"Karlsruhe im Recht"

Martin Wacker, Geschäftsführer KME; Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Leiter des Museums für Literatur am Oberrhein, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup; Daniel Wensauer-Sieber, Initiativkreis Forum Recht; Klaus Hoffmann, Geschäftsführer KTG.
  • Martin Wacker, Geschäftsführer KME; Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Leiter des Museums für Literatur am Oberrhein, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup; Daniel Wensauer-Sieber, Initiativkreis Forum Recht; Klaus Hoffmann, Geschäftsführer KTG.
  • Foto: Karlsruher Tourismus
  • hochgeladen von Jo Wagner

„Karlsruhe hat viele Gesichter, jedes zweite gehört einem Richter“, mit diesen Worten gab Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Richtung vor beim 20. Round Table Tourismus am 9. April 2019. Mehr als 90 Vertreter aus den Bereichen Tourismus, Politik, Kultur, Hotellerie, Service und Freizeit waren ins Prinz Max Palais gekommen, das von 1951 bis 1969 der erste Amtssitz des Bundesverfassungsgerichts war. Gemeinsam informierten sie sich im Jahr des 70. Jahrestags des Grundgesetzes, wohin die Reise von Karlsruhe als „Residenz des Rechts“ geht.

„Tatsächlich verbinden deutschlandweit knapp 80 % der Menschen das Thema Recht mit dem Namen Karlsruhe“, erläuterte Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH. „Auch in der Stadt ist Recht allgegenwärtig, beispielsweise im Kulturkonzept der Stadt „Recht auf Kultur“. Dennoch gab es bisher nicht wirklich einen Ort, an dem man etwas dazu sehen, hören oder fühlen kann, daher ist es die Aufgabe von uns allen, dieses Thema in Karlsruhe erlebbar zu machen!“.

Dass dies auch eine große Chance für Karlsruhe sein kann, führte Martin Wacker, Geschäftsführer der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH aus: „Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen, dann können wir auch authentische Stadterlebnisse schaffen. Recht in Karlsruhe funktioniert, das sehen wir auf jeden Fall beim VerfassungsFEST im Mai: Vier Tage lang werden wir Karlsruhern und Besuchern ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm rund um Recht und Gerechtigkeit bieten.“

Die Bilder des VerfassungsFESTs mit den Bildern der Politprominenz aus Berlin vor dem Karlsruher Schloss werden bundesweit übertragen werden und damit auch das Interesse am Forum Recht anfachen. Dieser Erlebnis-Park über Recht und Gesetz, der bis 2025 auf dem Gelände des Bundesgerichtshofes entstehen soll ist eine absolute Marketing-Chance für Karlsruhe, ist sich Daniel Wensauer-Sieber vom Initiativkreis „Forum Recht“ sicher: „Keine andere Stadt hat solch ein Alleinstellungsmerkmal wie Karlsruhe als „Stadt des Rechts“. Wenn wir dieses Forum nutzen, um inhaltlich und architektonisch Aufsehen zu erregen und den „Gang nach Karlsruhe“ zum Erlebnis machen, dann stehen wir bundesweit auf Augenhöhe mit dem Haus der Geschichte und vielleicht sogar mit den großen Rechtsinstitutionen weltweit.“

Um bereits im Jahr des Verfassungsjubiläums für die Stadt des Rechts zu werben, gibt es neben dem VerfassungsFEST zahlreich Veranstaltungen in den Kultureinrichtungen wie beispielsweise einer Lesung von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Museum für Literatur am Oberrhein. Außerdem bieten Karlsruhe Tourismus, stattreisen Karlsruhe und ArtRegioTours Führungen durch die „Residenz des Rechts“ an. Und was wäre ein Fest ohne korrespondierenden Wein? Das Staatsweingut Karlsruhe Durlach hat im Auftrag der Karlsruhe Tourismus GmbH aus seiner preisgekrönten Hauptrebsorte Riesling eine Sonderedition „Verfassungswein“ abgefüllt. (yh)

Infos: www.karlsruhe-tourismus.de/planen/stadtportrait/recht

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