Jugendstil-Sprechstunde im badischen Landesmuseum
Schatz oder Schätzchen?

Isidore De Rudder „Daphne“, Brüssel, 1895, Biskuitporzellan, Königliche Museen für Kunst und Geschichte, Brüssel © Royal Museums of Art and History, Brüssel | Foto: ARTIS - Uli Deck
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Karlsruhe. Bilderrahmen, Ohrringe der Oma,  das Familien-Teeservice oder die Brosche vom Flohmarkt – sind es alte Schätze oder doch "nur" lieb gewonnene "Schätzchen"? Am Sonntag,  3. April, kann man genau das nachprüfen lassen - und zwar kostenlos und von richtigen Experten. Das Badische Landesmuseum lädt zu einer Museumssprechstunde im Rahmen der Ausstellung "Göttinen des Jugendstils". 
Es ist ein bisschen wie im Fernsehen: Interessierte können nach Anmeldung mit ihrem Jugendstil-Schatz oder Liebhaberstück aus Privatbesitz ins Karlsruher Schloss kommen. Zwei Kuratorinnen des Badischen Landesmuseums stehen von 11 bis 15 Uhr im Gartensaal des Schlosses mit ihrer Expertise zur Verfügung und erläutern die kunst- und kulturhistorische Bedeutung der Stücke.
Was lässt sich sagen zur möglichen Herkunft, dem Material oder der Machart eines Stückes? Welche Vorbilder waren bei der Entstehung des Gegenstands prägend? Die Expertinnen erläutern die kunst- und kulturhistorische Bedeutung der Jugendstil-Gegenstände und geben Hinweise auf Alter, Echtheit und Geschichte.
Interessierte können sich anmelden unter sprechstunde@landesmuseum.de. Das Museum bittet darum, bereits im Vorfeld Fotos und mögliche bekannte Informationen zur Herkunft der infrage stehenden Stücke einzureichen. Preisangaben, Schätzungen zum Marktwert oder Ankäufe werden nicht vorgenommen. Die Expertinnen geben bei Interesse gerne Hinweise zur weiteren
Recherche.

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Autor:

Heike Schwitalla aus Germersheim

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