Rasantes Tempo im „StartUp-Support Camp“
Start-Ups „inventied“ und „greenable“ gehen nächste Schritte

Meeting mit den Coaches im Support Camp | Foto: Ralf Vester

bic. Vor ziemlich genau einem Jahr waren die Kaiserslauterer Start-Up-Firmen „inventied“ und „greenable“ in das „StartUp Support-Camp“ der Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH (bic) eingezogen. Diese Zeit haben die Jungunternehmer genutzt, um ihre Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln - aber auch, um zum Beispiel die Rechtsformen zu ändern: beide haben jetzt GmbHs gegründet.

Das „StartUp Support-Camp“ stellt Räume für Büros, Meetings, Konferenz im bic kostenfrei zur Verfügung. Unterstützer Jens Krieger (Die Alltagsbegleiter), Thomas Weingarth (Allianz Generalvertretung Kaiserslautern), Sparkasse Kaiserslautern, SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG, Dr. Tobias Wiebelt (Max MMXX Stiftung), Jane Schek (Innovation Coach(, Oliver Hermann (flexstructures GmbH) und Rolf Schmiedel (Verlag + Redaktionsbüro) übernehmen die Kosten. Für Initiator Dr. Stefan Weiler, Geschäftsführer des bic, steht dabei im Vordergrund, Jungunternehmern zu helfen, den Schritt vom Küchentischvorhaben zu einer richtigen Firma zu ermöglichen.

Das Geschäftskonzept von der inventied GmbH sieht den Bau eines standardisierten mobilen Ladungsträgers vor, der bei Katastrophenfällen zum Einsatz kommt. Damit entfällt die gesamte Ladezeit und die Einsatzgruppe kann bis zu 65 Prozent früher am Einsatzort sein – eine enorme Verbesserung der Hilfe zum Beispiel bei Naturkatastrophen. Ein Prototyp wurde mittlerweile gebaut und zertifiziert. In den letzten Monaten schafften es die Gründer Lukas Kalnik, Jan Schellhaaß, Tuyet Trang Lam und Markus Weidmann damit auch auf die Hannover Messe und die für die Branche wichtige Interschutz-Messe sowie zu einem überregionales Fachtreffen, an dem das THW, Polizei, DRK und Feuerwehren sich austauschen. Mit Firmenbroschüre, PR-Video und Pressegesprächen machen die Unternehmer auf sich aufmerksam. Das bleibt auch potenziellen Investoren nicht verborgen: Ein Gespräch mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und weiteren Geldgebern sei „sehr interessant“ gewesen, so Jan Schellhaaß.

Die greenable GmbH entwickelt eine Software, die den CO2-Ausstoß industrieller Produkte transparent macht und so den produzierenden Unternehmen erstmalig ermöglicht, jedem einzelnen Produkt seinen CO2-Footprint zuzuordnen. Patrick Kölsch, Lucas Hartmann, Viktor Schiller und Alexander David werden mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert und wurden unter die Top 50 Startup-Ideen des deutschlandweiten Wettbewerbs für Digitale Innovationen gewählt. Auch sie waren auf der Hannover Messe vertreten und außerdem beim Climate Transformation Summit; beim renommierten Up2B Firecamp schafften sie es bei der Vorauswahl auf Platz eins.

Derzeit beschäftigen sie sich unter anderem mit Marketing, Unternehmensstrategien und Bilanzierungen. Gespräche mit möglichen Kunden, Partnern, Investoren seien vielversprechend, so Patrick Kölsch, „viel positives Feedback haben wir erhalten“. Die Fachwelt wird auf greenable aufmerksam und so ist das Start-Up als Interviewpartner für Fachzeitschriften gefragt. Zu Experten aus den zunächst anvisierten Branchen wie zum Beispiel Möbel, Verpackung, Kunststoffe baut man gerade Kontakte auf. Dabei ist dem Team klar: „Wir brauchen mehr Personal!“

Man kann gespannt sein auf die nächsten monatlichen „Startup Support Camp“-Meetings, bei denen die Gründer die Unterstützer, die auch als Coaches fungieren, und das verantwortliche bic-Team, regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen informieren. ps

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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