BriMel unterwegs
Wohnzimmerkonzert mit Thomas Godoj

Bestrahltes Gruppenfoto mit Thomas Godoj und Sebastian Netz
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  • Bestrahltes Gruppenfoto mit Thomas Godoj und Sebastian Netz
  • Foto: Julia Scheibeck
  • hochgeladen von Brigitte Melder

Niederkirchen/OT Morbach. Am 7. September 2018 war es endlich so weit. Mein erstes Wohnzimmerkonzert erwartete mich in der Nähe von Kaiserslautern bei einer Freundin. Mit mir fieberten noch 12 andere Frauen, drei sogar aus der Schweiz, diesem Event entgegen, das man im Rahmen eines Crowdfunding käuflich erwerben konnte. Thomas finanzierte sein 8. Album „13 Pfeile“ hierüber und brachte es zum dritten Mal zum Europarekordhalter. Kein anderer Sänger auf dieser Plattform schaffte das bisher so souverän. Da soll nochmal jemand sagen, er sei „weg vom Fenster“, wie das so gerne lapidar über ihn ausgesagt wird. In 10 Jahren 8 Alben und mehrere Konzerte auf die Beine zu stellen und das ohne Promotion von Radiosendern und Plattenfirma zeugt von eisernem Willen und Entschlossenheit, uneingeschränkt seine Musik zu spielen.

Nun zum eigentlichen Konzert, das in einer umgebauten Garage stattfand. Die Mädels hatten im Vorfeld alles für den hohen Besuch vorbereitet, gekocht, gebacken, für Getränke gesorgt und dekoriert mit dem Thema „Pfeile“ gemäß des neuen Albums „13 Pfeile“.

Kurz nach 20.00 Uhr rollte Thomas nebst Fotografin Julia Scheibeck und seinem langjährigen Gitarristen Sebastian Netz an und wurde herzlich empfangen. Nach einem "Gesichtscheck", wen er eventuell noch nicht kennt, gings auch schon in die gemütliche Garage. Als Soundcheck sang er „Wonderwall“ von Oasis.

Thomas war bestens aufgelegt und scherzte über sein Bierglas mit Wasser, dass es von der Farbe her auch Wodka sein könnte. Es folgten die Lieder „Hallo Zeit“, „Gallionsfigur“ und „Dächer einer ganzen Stadt“. Bei dem Lied „Genau der Moment“ hielt es keine mehr auf den Sitzen. Thomas meinte, wir seien die ersten bei Wohnzimmerkonzerten, die mit ihrem Handy während des Liedes „Liebe zur Sonne“ mit den Handys leuchten würden. Bei „Heimathafen“ imitierte er kurz mal Udo Lindenberg, den er als Künstler sehr schätzt. Mit dem Lied „Kopf unter kaltes Wasser“ beschreibt er den Kampf durchs Leben. Er selbst kämpft für den Frieden; das ist sein Ansporn und er schreibt und fühlt es in seinen Liedern. Zum Beispiel auch bei dem Lied „Auf die Freiheit“, wo er die Situation der Flüchtlinge thematisiert. Aus einem älteren Album folgt das melodische Lied „Von allem Etwas“, das bei mir immer wieder Gänsehaut erzeugt, und „Ein Tag im Leben eines Anderen“. Diesem Song geben Thomas und Sebastian einen mexikanischen Touch. Es folgte „So gewollt“ und eigentlich sollte hier Schluss sein. Aber sein Publikum forderte lautstark eine Zugabe ein, der die Beiden dann auch gerne nachkamen. Die Stimmung in der Garage wurde immer lockerer und dann bekam Thomas auch noch eine Bierdose vom Wacken-Konzert geschenkt. „Uhr ohne Stunden“ war dann wirklich das letzte Stück, das vom textsicheren Publikum angestimmt und von Thomas dafür gelobt wurde. Es ist eine seiner schönsten Balladen.

Und dann durfte gefeiert werden. Die Schlacht auf das kalte Buffet war eröffnet und die Zeit verrann, ohne dass er auf die Uhr schaute. Nach sehr guten Gesprächen, Selfies und Autogrammen verabschiedeten sich die Drei kurz vor Mitternacht.

Zur Erinnerung an den schönen Abend in der Pfalz wurde ihm eine original pfälzische Elwetritsch-Figur überreicht, die es auch auf das gemeinsame Erinnerungsfoto schaffte. Thomas freute sich sehr darüber.

Mein erstes Wohnzimmmerkonzert war ein ganz besonderes Erlebnis, an das ich noch lange denken werde. (mel)

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