Beigeordneter Joachim Färber eröffnet Projekt des Ökologieprogramms
Historischer Gemüsegarten auf der Gartenschau

Bürgermeisterin Beate Kimmel (rechts), Lebenshilfe-Geschäftsführer David Lyle (links) und Sozialdezernent Joachim Färber (2.v.l.) halfen beim Pflanzen der alten Gemüsesorten tatkräftig mit  Foto: Ps
  • Bürgermeisterin Beate Kimmel (rechts), Lebenshilfe-Geschäftsführer David Lyle (links) und Sozialdezernent Joachim Färber (2.v.l.) halfen beim Pflanzen der alten Gemüsesorten tatkräftig mit Foto: Ps
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Kaiserslautern. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel wurde kürzlich ein weiteres Projekt des Ökologieprogramms der Stadt Kaiserslautern auf dem Kaiserberg eröffnet. Der Historische Gemüsegarten, der gleich neben der Naturoase für bedrohte Wildbienen- und Schmetterlingsarten entstand, widmet sich „vergessenem“ Saatgut der Nutz-und Kulturpflanzen. „Mit dem historischen Gemüsegarten macht das Ökologieprogramm aufmerksam, dass die langfristige Erhaltung und Nutzung der biologischen Vielfalt essenziell ist, um die Ernährung der stark wachsenden Weltbevölkerung zu sichern“, so der Beigeordnete Joachim Färber.
Bei den angebauten Nutz- und Kulturpflanzen handelt es sich um Pflanzen, die nicht mehr oder kaum noch kommerziell angebaut werden und dadurch immer mehr in Vergessenheit geraten. Sie sind meistens nicht so ertragreich und die Ernte ist auch oftmals kompliziert. Auch entsprechen sie häufig nicht einem genormten Schönheitsideal, um im Verkaufsregal zu landen. Dabei bieten aber gerade diese alten Nutz- und Kulturpflanzen andere, besondere und wertvolle Vorteile: sie sind gut an die klimatischen Bedingungen und auch an die Bodenbeschaffenheit der Region angepasst und sie sind auch nicht genetisch manipuliert. „Wir benötigen diese biologische Vielfalt auch im Sinne von nachhaltiger Nutzung und dem Erhalt alter Sorten“, informierte der Dezernent.
Insgesamt 37 Sorten finden sich im Garten vom Lauchgemüse über Kürbisgewächse und diverse alte Getreidesorten bis hin zu einem Chiligewächs mit dem Namen „Rotes Teufele“. Färber bedankte sich bei Diplom-Biologin im Annika Lange, die den Garten ideenreich geplant, gestaltet und die informative Beschilderung ausgearbeitet hat, und bei Wolfgang Hain und seinem Team. „Sie haben hier über Wochen ein sehr vorzeigbares und sehenswertes Ergebnis geschaffen“, freute sich Färber. Besonders hob er hervor, dass das Jobcenter Stadt Kaiserslautern diese Maßnahme unterstützt und genehmigt habe. Weiterhin dankte er dem Deutsch Amerikanischen Frauenclub, der mit einer sehr großzügigen Spende die Beschilderung in dem Garten ermöglichte, sowie Claudia Lenhardt, die das Thema mit ihrem Glockestubb-Team kulinarisch umgesetzt hat. Abschließend bedankte sich Färber bei der Leiterin des Ökologieprogramms, Doris Preuninger, für ihre Ideen zur Gestaltung des Kaiserbergs und ihr langjähriges Engagement für das Ökologieprogramm. ps

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