Alois-Uder-Pokal als letztes Event des Jahres
KSK zu Gast beim Turnier des SV Friedrichsthal
- Turniersieger beim Alois-Uder-Pokal 2022: Kaiserslauterer SK
- Foto: Lukas Allmann
- hochgeladen von Stefan Stranz
Noch einen letzten Eintrag haben die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs in ihrem Terminkalender für 2025: Das Freundschaftsturnier beim SV Friedrichsthal. Am Wochenende reisen die Krokodile ins Saarland zur siebten Ausgabe des Alois-Uder-Pokals, um dort gegen sechs andere Teams ihren Titel aus dem Jahr 2022 zu verteidigen.
Nachdem das Friedrichsthaler Turnier zwischen 2020 und 2022 so ziemlich das einzige Event war, das durchgehend stattgefunden hatte, mussten die Saarländer in den letzten beiden Jahren der in die Jahre gekommenen Ausstattung ihres Hallenbades Tribut zollen und die Veranstaltung zweimal ausfallen lassen.
Doch trotz der Pause fühlt man sich beim Blick auf den aktuellen Spielplan direkt wieder „heimisch“: Bis auf den Neuling Swimming Luxembourg (der in der kommenden Saison auch erstmals in der südwestdeutschen Regionalliga mitmischen wird), sind nur altbekannte Teams am Start. Zwar haben nur die Gastgeber und der KSK bei allen sechs bisherigen Austragungen mitgemischt, allerdings fehlten der SV 08 Saarbücken und die Wasserfreunde Gemmingen auch lediglich einmal. Die Waterpolo Manatees (eine gemischte Turniermannschaft mit Akteuren aus dem gesamten süddeutschen Raum) und die Masters des SV Friedrichsthal waren immerhin schon je zweimal mit dabei.
Auch der Spielmodus ist fast schon traditionell – selbst wenn er für Wasserball-Turniere nach wie vor etwas sonderbar anmutet: Die Vorrunde wird im aus dem Unterwasser-Rugby entliehenen „Dresdner System“ ausgetragen. Dabei werden die sieben Teilnehmer virtuell im Kreis angeordnet und jedes Team spielt gegen die zwei Mannschaften links und rechts von sich, wodurch alle auf vier Partien kommen. Dem KSK hat die Auslosung zunächst Swimming Luxembourg beschert, ehe man auf Gemmingen trifft, die bei der letzten Austragung erstmals ins Halbfinale kamen und Vierter wurden. Es folgt das Aufeinandertreffen mit den Manatees (2022 Sechster) und abschließend das Spiel gegen die Masters des SVF, mit denen man vor drei Jahren gleich zweimal die Klingen kreuzte und beide Male viel Mühe hatte - das Halbfinale gewann man nur äußerst knapp mit 6:5.
Um auch diesmal wieder in die Finalrunde einzuziehen, die am Sonntag ausgetragen wird, müssen die Krokodile in der Vorrunde mindestens Platz vier erreichen. Zwar ist man für dieses Vorhaben personell gut gerüstet, allerdings fehlen am Samstag sowohl Torhüter Ilya Dmytriiev, als auch Jens und Dirk Feddeck, die mit dem WSV Ludwigshafen den Saisonauftakt in der dritten Liga bestreiten. Ein Einzug ins Halbfinale ist für die Krokodile trotzdem das erklärte Ziel – schließlich hat man ja einen Ruf zu verteidigen: Mit zwei dritten, zwei zweiten und zwei ersten Plätzen, landete man bisher bei allen sechs Austragungen auf dem Treppchen. (sts)
Autor:Stefan Stranz aus Kaiserslautern |
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