Vegetationsbrand eskaliert: Feuerwehr kämpft stundenlang an der A63
- Inzwischen ist der Brand unter Kontrolle, jedoch kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin gegen zahlreiche Glutnester und schwelende Bodenbrände
- Foto: Kreisverwaltung Kaiserslautern
- hochgeladen von Ralf Vester
Kaiserslautern. Ein großflächiger Vegetationsbrand hat am Sonntagnachmittag, 26. April, bei Kaiserslautern für einen massiven Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 14.25 Uhr gingen die ersten Notrufe ein – kurze Zeit später standen rund drei Hektar Gras- und Vegetationsflächen zwischen der A63 und dem Deponiegelände am Meisenberg in Flammen.
Bereits zu Beginn griff das Feuer vereinzelt auf Bäume über. Eine weithin sichtbare Rauchsäule zog über die Region und sorgte für große Aufmerksamkeit. Inzwischen ist der Brand unter Kontrolle, jedoch kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin gegen zahlreiche Glutnester und schwelende Bodenbrände. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich aufwendig und werden noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Zum Zeitpunkt des Brandes lag die Waldbrandgefahrenstufe bei 2, der Graslandfeuerindex bei 3. Für Autofahrer hatte der Einsatz massive Auswirkungen: Die A63 wurde in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt und bleibt voraussichtlich bis mindestens 23 Uhr dicht. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Einsatzkräfte zu keinem Zeitpunkt. Auch der Austritt gefährlicher Stoffe konnte ausgeschlossen werden.
Im Einsatz sind zahlreiche Kräfte aus der gesamten Region, darunter Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Kaiserslautern, die US-amerikanische Feuerwehr sowie Katastrophenschutz- und Unterstützungseinheiten. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, das Gebiet zu meiden, um die laufenden Löscharbeiten nicht zu behindern.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.