Nach Sturz am Bahnhof? Blutüberströmter Mann lehnt Versorgung ab
- Wie die Polizeidirektion Kaiserslautern berichtet, ergab die Rücksprache mit dem Rettungsdienst, dass der Mann zuvor bereits ins Krankenhaus gebracht worden war. Dort hatte er sich jedoch ohne Behandlung auf eigene Verantwortung selbst entlassen.
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Kaiserslautern. Am Donnerstag, 16. April, meldeten aufmerksame Zeugen am späten Abend eine offenbar hilflose Person in der Pariser Straße. Nach Angaben der Anrufer hatte der Mann ein blutüberströmtes Gesicht. Vor Ort traf eine Streife auf einen 33-Jährigen, der stark alkoholisiert war und eine Kopfverletzung hatte. Auf Nachfrage wollte er nicht sagen, wie es zu der Platzwunde gekommen war.
Wie die Polizeidirektion Kaiserslautern berichtet, ergab die Rücksprache mit dem Rettungsdienst, dass der Mann zuvor bereits ins Krankenhaus gebracht worden war. Dort hatte er sich jedoch ohne Behandlung auf eigene Verantwortung selbst entlassen. Gegenüber den Sanitätern hatte er angegeben, am Bahnhof gestürzt zu sein. Da er auch diesmal jede medizinische Versorgung ablehnte, beendeten die Beamten den Einsatz.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |