Messerattacke am Fackelbrunnen: Zwei Männer kämpfen um ihr Leben
- Gegen 18 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, nachdem es in der Fruchthallstraße im Bereich des Fackelbrunnens zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen war
- Foto: Ralf Vester
- hochgeladen von Ralf Vester
Kaiserslautern. Am Samstag, 28. Februar, kam es am frühen Abend in Kaiserslautern zu einer dramatischen Gewalttat. Gegen 18 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, nachdem es in der Fruchthallstraße im Bereich des Fackelbrunnens zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen war.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, bot sich ihnen ein erschütterndes Bild. Ein Mann lag schwer verletzt und stark blutend am Boden, eine weitere Person hatte ebenfalls Verletzungen erlitten. Nach ersten Erkenntnissen war dabei mutmaßlich ein Messer im Spiel. Mehrere Beteiligte sollen nach der Tat vom Ort des Geschehens geflüchtet sein.
Bis der Rettungsdienst eintraf, leisteten Ersthelfer gemeinsam mit Polizisten medizinische Hilfe. Die beiden Verletzten im Alter von 20 und 22 Jahren brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus. Beide Männer schwebten in Lebensgefahr und mussten noch vor Ort wiederbelebt werden.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung nahm die Polizei noch am selben Abend zwei Tatverdächtige in der Berliner Straße fest. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westpfalz gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass ein 16-Jähriger und ein 18-Jähriger an der Tat beteiligt waren. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang unklar, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe. Wer das Geschehen am Samstagabend im Bereich des Fackelbrunnens oder an den dortigen Bushaltestellen beobachtet hat oder Aufnahmen mit einem Mobiltelefon gemacht hat, soll sich telefonisch unter 0631 369-13312 oder per E-Mail an ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de melden.
Da sich die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium befinden, macht die Polizei derzeit keine weiteren Angaben, um den Fortgang der Untersuchungen nicht zu gefährden.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |