Medizinische Versorgung in der Südpfalz: Landrat spricht mit Asklepios-Chef über Zukunft der Kliniken
- Brandl unterstützt außerdem eine Initiative des Landkreistages Rheinland-Pfalz, die sich für eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Krankenhauslandschaft einsetzt.
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Germersheim. Wie stabil bleibt die medizinische Versorgung im Landkreis, wenn Kliniken wirtschaftlich unter Druck geraten. Genau darüber hat Landrat Martin Brandl in diesen Tagen mit Frank Lambert, Geschäftsführer der Asklepios Südpfalzklinik Kandel, im Kreishaus gesprochen.
Im Mittelpunkt standen nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim die aktuelle Situation der medizinischen Versorgung im Landkreis Germersheim und die Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser derzeit stehen. Thema waren vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Auswirkungen bundespolitischer Entscheidungen auf Kliniken vor Ort. Auch die zunehmenden Schließungen von Krankenhäusern kamen zur Sprache.
Landrat will Dialog fortsetzen
Obwohl der Landkreis Germersheim kein Träger von Krankenhäusern ist, sieht Brandl die Entwicklungen kritisch. Die Sicherstellung einer wohnortnahen medizinischen Versorgung gehöre zur Daseinsvorsorge, so der Landrat.
Brandl unterstützt außerdem eine Initiative des Landkreistages Rheinland-Pfalz, die sich für eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Krankenhauslandschaft einsetzt. Brandl und Lambert vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und gemeinsam Lösungen für eine stabile Gesundheitsversorgung in der Region zu begleiten.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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