Landkreis Germersheim übt mit der Bundeswehr den Ernstfall bei Hochwasser
- Wenn Hochwasser oder Starkregen drohen, müssen Krisenstäbe Abläufe und Kommunikation sicher beherrschen.
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Germersheim. Wenn Hochwasser oder Starkregen die Lage im Landkreis zuspitzen, müssen Entscheidungen schnell sitzen. Genau das hat eine Delegation des Landkreises Germersheim jetzt bei einer zweitägigen Stabsübung des Landeskommandos Rheinland-Pfalz der Bundeswehr in Mainz trainiert.
Im Mittelpunkt standen die Abläufe zwischen Technischer Einsatzleitung und Verwaltungsstab. Außerdem ging es darum, wie der Landkreis die Bundeswehr bei Hochwasser- und Starkregenereignissen unterstützen kann.
Kommunikation und Unterstützung praktisch durchgespielt
Landrat Martin Brandl zieht ein positives Fazit. Die Übung habe gezeigt, wie wichtig eingespielte Abläufe und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in Krisen sind. Die Erfahrungen stärkten die Handlungsfähigkeit und kämen der Sicherheit der Bevölkerung zugute.
Auch BKI Christian Betzel bewertet die Übung positiv. Der intensive Austausch zwischen Einsatz- und Führungsstrukturen habe die Zusammenarbeit weiter gefestigt und Erkenntnisse für den Ernstfall geliefert.
Die Übung bildete die Folgen von Hochwasser und Starkregen laut Kreisverwaltung realitätsnah ab. Die Beteiligten bewerteten anhand eingespielter Lageentwicklungen, wo Unterstützung nötig wird. Sie stimmten mögliche Hilfeleistungen ab und übten Kommunikations- und Anforderungswege.
Dabei ging es unter anderem um verfügbare Ressourcen, die Koordinierung von Unterstützungsanträgen und die Abstimmung zwischen den Katastrophenschutzstrukturen des Landkreises und dem Kreisverbindungskommando als Schnittstelle zur Bundeswehr.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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