VW verschiebt Entscheidung über Personalvorstand – Posten bleibt weiter unbesetzt
- Im Vorstandshochhaus von VW bleibt das Büro des Personalchefs weiter verwaist. (Archivbild)
- Foto: Moritz Frankenberg/dpa
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Wolfsburg. Für Beschäftigte und Anleger bei VW bleibt die wichtige Personalie im Konzern weiter offen: In Wolfsburg ist die Besetzung des seit einem Jahr vakanten Personalvorstands vorerst gescheitert.
Nach Berichten von „Correctiv“ und „Handelsblatt“ gilt Erika Rasch, derzeit Personalvorständin beim Zulieferer Bosch, als Favoritin für das Ressort. Über ihre Bestellung sollte der VW-Aufsichtsrat eigentlich am Donnerstag, 16. Juli, entscheiden. Dazu kam es jedoch nicht.
Streit über weiteres Vorstandsressort stoppt Entscheidung
Aus Aufsichtsratskreisen hieß es den Berichten zufolge, Rasch genieße im Gremium hohes Ansehen. Demnach habe es im Grundsatz Einigkeit über ihre Berufung gegeben. Die Arbeitnehmerseite habe ihre Zustimmung dann aber mit einer weiteren Personalie verknüpft: der Besetzung eines neuen Technologieressorts.
Auf Konzernseite sei dieses Thema noch nicht entscheidungsreif gewesen. Von einer solchen Verknüpfung sei zuvor nicht die Rede gewesen. Am Ende wurde deshalb auch die Bestellung von Rasch nicht beschlossen.
Posten bei VW seit einem Jahr unbesetzt
Der Posten des Personalvorstands ist bei Volkswagen seit Juli unbesetzt. Damals war Gunnar Kilian überraschend ausgeschieden. Der Konzern hatte das mit „unterschiedlichen Vorstellungen bei der Steuerung von Beteiligungsgesellschaften“ begründet. Das Personalressort führt seither kommissarisch VW-Markenchef Thomas Schäfer.
Volkswagen und Bosch wollten sich auf Anfrage nicht zu den Berichten äußern. Rasch gilt den Berichten zufolge weiterhin als Favoritin für den Posten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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