VW-Sparprogramm in Neckarsulm: Bas fordert Standort-Erhalt
- Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales
- Foto: Kay Nietfeld/dpa
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Berlin. Beschäftigte an den VW-Standorten Neckarsulm, Hannover, Emden und Zwickau bekommen politische Rückendeckung: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) fordert vom Autobauer den Erhalt der vier gefährdeten Fertigungsstätten in Deutschland.
Bas sagte zum Abschluss einer Klausur der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin, für zukunftsweisende Investitionen und eine kluge Produktstrategie sehe sie vor allem das Unternehmen in der Pflicht. Hintergrund ist das Sparprogramm bei Volkswagen.
Bas nennt vier VW-Standorte
Die Ministerin nannte ausdrücklich Neckarsulm, Hannover, Emden und Zwickau. An diesen Standorten sei auf Elektromobilität gesetzt worden. Bas bezeichnete sie als „hochmodern“.
Aus Sicht der SPD-Politikerin haben die Beschäftigten ein Recht darauf, dass die Standorte erhalten bleiben. Außerdem dürfe es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.
Zweifel der Beschäftigten laut Bas nachvollziehbar
Bas zeigte Verständnis für die Sorgen in den Werken. Es habe Verträge und vor allem Zeitpläne gegeben, die bereits verhandelt gewesen seien. „Das Unternehmen hat sich daran nicht gehalten und das Vertrauen in das jetzige Konzept ist nicht besonders hoch“, sagte sie.
Für die betroffenen Regionen geht es damit nicht nur um einzelne Arbeitsplätze, sondern auch um Planungssicherheit für Familien, Zulieferer und den Industriestandort. Konkrete Entscheidungen zu einzelnen Werken nannte Bas nicht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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