Unwetterbilanz in Rheinland Pfalz: 5000 Autos beschädigt

Sturm, Hagel und Blitz: 2025 gab es in Rheinland-Pfalz weniger Unwetterschäden an Autos. (Archivbild) | Foto: Jens Dudziak/dpa
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Rheinland Pfalz. Unwetter haben 2025 etwas weniger Schäden an Autos im Land verursacht. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft wurden rund 5.000 Fahrzeuge durch Sturm, Hagel oder Blitz beschädigt. Die Versicherer zahlten dafür etwa 16 Millionen Euro.

Im Jahr davor lag die Zahl deutlich höher. Damals wurden rund 6.500 Autos beschädigt. Die Schadenssumme betrug etwa 18 Millionen Euro.

Trotz des Rückgangs sind die Kosten pro Schaden gestiegen. Nach Angaben von GDV Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen zahlten Kfz Versicherer im Schnitt rund 3.100 Euro pro Fall. Das sind etwa 300 Euro mehr als im Jahr zuvor.

Mildes Unwetterjahr mit geringeren Schäden

Der Versicherungsverband führt den Rückgang vor allem auf ein vergleichsweise ruhiges Unwetterjahr in Rheinland Pfalz zurück. Weniger schwere Sturm und Hagelereignisse hätten zu geringeren Gesamtschäden geführt.

Eine Entwarnung sieht der Verband jedoch nicht. Einzelne Unwetter könnten innerhalb weniger Stunden erhebliche Schäden anrichten. Zudem rechnen Fachleute langfristig mit mehr Naturgefahren.

Bundesweit deutlich geringere Kosten

Auch deutschlandweit gingen die Schäden zurück. Versicherer zahlten rund 650 Millionen Euro für Schäden durch Sturm, Hagel und weitere Naturereignisse. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 1,2 Milliarden Euro gewesen. In diesen Zahlen sind auch Schäden durch Überschwemmungen enthalten.

Die Entwicklung unterscheidet sich je nach Bundesland. In Nordrhein Westfalen und Niedersachsen wurden sogar mehr beschädigte Fahrzeuge gemeldet als im Vorjahr.

Die Statistik erfasst nur Autos mit Teil oder Vollkaskoversicherung. Für nicht versicherte Fahrzeuge liegen keine Zahlen vor. Die tatsächlichen Schäden könnten daher höher sein als in der Statistik erfasst. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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