Spectre fährt nun bis 628 km: Mehr Reichweite bei Luxus‑E‑Autos
- Der Spectre kombiniert modernste Elektrotechnik mit dem unverkennbaren Luxusdesign von Rolls-Royce.
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Rolls‑Royce Spectre. Beim elektrischen Luxus‑Coupé steigt mit einem technischen Update vor allem die Reichweite. Nach neuen Motoren und einer überarbeiteten Batterie sollen bis zu 628 Kilometer ohne Ladestopp möglich sein.
Der Hersteller aus Goodwood hat angekündigt, den Spectre vier Jahre nach seiner Premiere technisch zu überarbeiten. Neue Elektromotoren und eine optimierte Batterie sollen sowohl die Reichweite als auch die Ladeleistung verbessern. Die ersten Fahrzeuge mit der überarbeiteten Technik sollen noch im Laufe dieses Jahres ausgeliefert werden.
Grundlage sind Entwicklungen, die bereits beim BMW i7 eingeführt wurden. Beide Modelle gehören zum selben Konzern und nutzen ähnliche Technik.
Neue Zelltechnik erhöht Reichweite und verkürzt Ladezeit
Nach Angaben des Herstellers steigt die maximale Reichweite durch eine neue Zelltechnologie um rund 18 Prozent auf bis zu 628 Kilometer. Gleichzeitig soll sich die Ladezeit um etwa 14 Prozent verkürzen.
Auch die Leistung wächst. In der besonders kräftigen Black‑Badge‑Version erreicht der Spectre nun bis zu 500 Kilowatt beziehungsweise 680 PS. Damit wird das Coupé laut Rolls‑Royce zum stärksten Serienmodell der Unternehmensgeschichte. Das maximale Drehmoment steigt auf 1.100 Newtonmeter.
Preise steigen weiter im Luxussegment
Mit der technischen Überarbeitung erhöhen sich auch die Preise. Für das Standardmodell nennt Rolls‑Royce rund 395.000 Euro. Die Black‑Badge‑Variante startet laut Hersteller bei mindestens 461.000 Euro.
Trotz dieser Summen bleibt der Spectre nicht das teuerste Elektroauto am Markt. Diese Position übernimmt derzeit der neu vorgestellte Ferrari Luce mit einem Preis von etwa 550.000 Euro. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |