Sparpaket bei Porsche in Stuttgart: Weitere Jobs in Gefahr
- Bei Porsche wird aktuell über ein zweites Sparpaket verhandelt. (Archivbild)
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Stuttgart. Für Beschäftigte bei Porsche in der Region deutet sich ein weiterer Stellenabbau an. Der Aufsichtsrat des Sportwagenbauers hat nach Unternehmensangaben den aktuellen Stand der Verhandlungen zum sogenannten Zukunftspaket unterstützt.
Wie ein Sprecher mitteilte, stellte der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung den Stand der Gespräche vor. Das Gremium habe dafür seine Unterstützung zugesagt. Details zu den Inhalten des Pakets nannte Porsche zunächst nicht. Nach dpa-Informationen ist für Montag, 27. Juli, eine Betriebsversammlung angesetzt.
Mehrere Tausend Stellen stehen im Raum
Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März angekündigt, den Autobauer deutlich verschlanken und bestehende Programme verschärfen zu wollen. Das schließe auch einen Stellenabbau ein. Berichten zufolge könnten mehrere Tausend Stellen betroffen sein. Genannt werden vor allem Bereiche in Verwaltung und Entwicklung.
Im Gegenzug könnte die Beschäftigungssicherung verlängert werden. Bislang sind betriebsbedingte Kündigungen bei Porsche bis Mitte 2030 ausgeschlossen.
Frühere Sparschritte laufen bereits
Es wäre nicht das erste Sparpaket bei der VW-Tochter. Vor rund eineinhalb Jahren hatte Porsche angekündigt, in der Region Stuttgart bis 2029 rund 1.900 Stellen sozialverträglich abzubauen. Hinzu kamen rund 2.000 ausgelaufene befristete Verträge. Auch im Leipziger Werk wurden Stellen gestrichen. Zudem sollen drei Tochterfirmen mit zusammen rund 500 Beschäftigten geschlossen werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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