Scharfe Kritik aus Künzelsau: Würth nennt Regierung „Drama“
- Der Unternehmer blickt kritisch auf die Bundesregierung. (Archivbild)
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Künzelsau. Der Unternehmer Reinhold Würth hat die aktuelle Bundesregierung scharf kritisiert und ihre Arbeit als „Drama“ bezeichnet.
Der 91-Jährige sagte der „Südwest Presse“, schon die vorherige Regierung sei ein „Drama“ gewesen. Dies setze sich nun fort, weil die SPD die CDU vor sich hertreibe.
Würth verlangt mehr Führungsstärke
Als Beispiele für entschlossenes politisches Handeln nannte Würth die früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt von der SPD und Helmut Kohl von der CDU. Deutschland brauche Politiker, „die sich durchsetzen und nicht bei jedem Pieps in die Knie gehen und zurückrudern“.
Würth übernahm nach dem Tod seines Vaters dessen Schraubenhandel und baute ihn zu einem international erfolgreichen Unternehmen für Befestigungs- und Montagematerial aus. Die Würth-Gruppe hat ihren Sitz in Künzelsau. Würth ist heute Ehrenvorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Gruppe. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |