Rückgang der Jobs in Rheinland-Pfalz: Industrie baut Stellen ab
- Besonders in der Automobilindustrie und im Metallbau gingen die Beschäftigungszahlen zurück. (Symbolbild)
- Foto: Ira Schaible/dpa
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Rheinland-Pfalz. Weniger Jobs in wichtigen Industriezweigen. Im ersten Quartal ist die Zahl der Beschäftigten im Land spürbar gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten von Januar bis März durchschnittlich rund 256.000 Menschen in der Industrie. Das sind 1,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Ein Jahr zuvor waren im Schnitt etwa 3.600 Menschen mehr beschäftigt. Auch bundesweit zeigt sich ein Rückgang. In ganz Deutschland sank die Zahl der Industrie-Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent.
Besonders starke Rückgänge in Auto- und Metallbranche
Mehrere Schlüsselbranchen in Rheinland-Pfalz meldeten deutlich weniger Beschäftigte. Besonders stark betroffen waren:
- Automobilbranche. Minus 7,5 Prozent.
- Metallbau. Minus 7,1 Prozent.
- Maschinenbau. Minus 2,9 Prozent.
Der Rückgang in diesen Bereichen gilt als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung im Land. Gerade der Maschinenbau und die Autoindustrie sind eng mit vielen Zulieferbetrieben verbunden.
Einige Industriezweige wachsen weiter
Trotz des allgemeinen Rückgangs gibt es auch Branchen mit steigenden Beschäftigtenzahlen. Dazu zählen:
- Pharmaindustrie. Plus 3,1 Prozent.
- Nahrungs- und Futtermittelhersteller. Plus 2,1 Prozent.
- Papier- und Pappindustrie. Plus 2 Prozent.
Die Zahlen zeigen eine unterschiedliche Entwicklung innerhalb der Industrie. Während klassische Industriezweige Personal abbauen, entstehen in anderen Bereichen weiterhin neue Arbeitsplätze. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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