Raketenangriff in Kiew: Lager von Ulmer Firma zerstört
- Bei dem Angriff entstand Millionenschaden.
- Foto: Handout / Berlin/Liqui Moly/dpa
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Kiew. Für Kunden und Partner des Ulmer Schmierstoffherstellers Liqui Moly in der Ukraine sind Lieferverzögerungen möglich, nachdem in Kiew ein Lager bei einem russischen Raketenangriff zerstört worden ist.
Nach Unternehmensangaben wurde bei dem Angriff und dem anschließenden Brand niemand verletzt. Der Schaden liege im niedrigen Millionenbereich. Die ukrainische Vertretung des Unternehmens teilte bereits am Mittwoch, 5. August, mit, dass mit Hochdruck daran gearbeitet werde, die Lieferketten wiederherzustellen.
Liqui Moly spricht von indirektem Angriff
Bei dem völlig zerstörten Objekt handelte es sich nach Angaben des Unternehmens um ein Lager, in dem ein langjähriger Kunde Waren lagerte. Unternehmenssprecher Sina Ataei sagte, damit sei es indirekt auch ein Angriff auf Liqui Moly. Dem Partner solle so schnell wie möglich wieder Lagerfläche zur Verfügung gestellt werden. Ein Wiederaufbau des zerstörten Standorts sei derzeit kein Thema.
- Ein Lager des Ulmer Unternehmens Liqui Moly ist in der Ukraine zerstört worden. (Archivfoto)
- Foto: Stefan Puchner/dpa
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Moskau nennt Logistikzentren als Ziel
Das russische Verteidigungsministerium hatte am Mittwoch von einem Massenangriff gesprochen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe. Getroffen worden seien demnach Lagerhäuser in Kiew und am Stadtrand.
Liqui Moly hat seinen Hauptsitz in Ulm und beschäftigt weltweit rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hersteller von Schmierstoffen und Additiven überschritt 2024 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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