Pharma-Riesen kürzen Investitionen: Jetzt wächst der Druck auf die Bundesregierung

SPD-Fraktionschef fordert mehr Initiativen von Schwarz-Rot im Bund. (Archivbild) | Foto: Boris Roessler/dpa
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Mainz. Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht nach Ansicht der rheinland-pfälzischen SPD stärker unter Druck. Aus Mainz kommt deshalb der Appell an die Bundesregierung, bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen.

Der SPD-Fraktionschef im rheinland-pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer, mahnte am Donnerstag, 11. Juni, dass die Bundesregierung genau mit diesem Ziel angetreten sei. „Die Ergebnisse lassen allerdings auf sich warten“, sagte der Politiker.

Pharma Unternehmen nennen Sparpläne als Grund

Besonders deutlich werde das laut Schweitzer an aktuellen Entscheidungen großer Pharmafirmen. Unternehmen wie Eli Lilly, Boehringer Ingelheim und Pfizer hätten zuletzt angekündigt, Investitionen in Deutschland zu kürzen.

Als Grund nennen die Konzerne nach Darstellung des SPD-Politikers vor allem geplante Einsparungen der Bundesregierung im Gesundheitswesen. Diese könnten die Rahmenbedingungen für Forschung und Produktion in Deutschland verschlechtern.

Treffen im Kanzleramt nur ein Anfang

Das jüngste Treffen der Koalitionsspitzen von CDU und SPD mit Arbeitgebern und Gewerkschaften im Kanzleramt wertete Schweitzer zwar als positives Signal. Gleichzeitig betonte er, dass ein einmaliges Gespräch nicht ausreiche.

Die Zusammenkunft sei zwar ein guter Anfang gewesen. Sie sei aber auch längst überfällig und dürfe „kein einmaliges Kaffeekränzchen“ bleiben, sagte der SPD-Politiker. Entscheidend sei nun, konkrete Reformen für den Wirtschaftsstandort Deutschland umzusetzen. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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