Obsternte in Rheinland-Pfalz: 32 Prozent weniger Baumobst
- Die diesjährige Baumobsternte fällt deutlich geringer aus als die des Vorjahres. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Äpfel und Kirschen aus dem Land fallen in diesem Jahr deutlich knapper aus. Die Obstbauern erwarten bei Baumobst insgesamt rund 36.200 Tonnen. Das sind nach einer ersten Bilanz des Statistischen Landesamts in Bad Ems 32 Prozent weniger als im Vorjahr.
Hitze und Trockenheit haben die Ernte nach Angaben der Statistiker erheblich beeinträchtigt. Auch gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 liegt die erwartete Menge rund ein Viertel niedriger.
Äpfel besonders stark betroffen
Äpfel sind flächenmäßig die wichtigste Baumobstart in Rheinland-Pfalz. Die erwartete Ernte liegt bei rund 18.800 Tonnen und damit 30 Prozent unter dem mehrjährigen Durchschnitt. Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit fielen Früchte vorzeitig von den Bäumen oder wurden von der Sonne beschädigt.
Süßkirschen mit besonders niedrigen Erträgen
Auch Süßkirschen litten unter der Witterung. Die Früchte blieben teils kleiner, entwickelten sich nicht vollständig oder fielen frühzeitig ab. Die geschätzte Erntemenge beträgt 2.000 Tonnen und liegt damit fast zur Hälfte unter der Menge von 2025.
Die Angaben beruhen auf der Ernte- und Betriebsberichterstattung für Baumobst. Dafür berichten 100 Landwirte regelmäßig über ihre Erträge. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |