Milliarde in Stuttgart: Porsche verkauft Bugatti- und Rimac-Anteile
- Ein Bugatti Brouillard. (Archivbild)
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Stuttgart. Für Anleger und Beschäftigte von Porsche ist der Verkauf von Bugatti- und Rimac-Anteilen vor allem eine Finanznachricht: Der Sportwagenbauer aus Stuttgart nimmt dadurch eine Milliarde Euro ein und hebt seine Erwartungen für den Barmittelzufluss an.
Eine Milliarde Euro nach Behördenfreigabe
Nach der Genehmigung durch die Behörden ist der Verkauf der Anteile vollzogen. Das teilte die Porsche AG am Mittwochabend nach Börsenschluss in Stuttgart mit. Porsche hatte den Schritt bereits im April angekündigt. Käufer ist ein Konsortium unter Führung des US-amerikanischen Finanzinvestors Hof Capital.
Mehr Spielraum für Pensionsverpflichtungen
Von dem Erlös will Porsche 250 Millionen Euro zur Finanzierung seiner Pensionsverpflichtungen verwenden. Das ist für die Finanzplanung des Unternehmens wichtig, weil solche Verpflichtungen langfristig abgesichert werden müssen.
Vorstand erwartet höheren Netto-Cashflow
Durch den Mittelzufluss rechnet Porsche im Bereich Automobile nun mit einer Netto-Cashflow-Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent. Bisher hatte der Vorstand 3 bis 5 Prozent in Aussicht gestellt. Für den Konzern bedeutet das im laufenden Jahr mehr finanziellen Spielraum als bislang erwartet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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