Hightech-Agenda startet in Mainz: Fokus auf KI und Biotech
- Allein das Wirtschaftsminister Ebling (links) und Wissenschaftsminister Hoch die Agenda gemeinsam vorstellten, sollte ein Zeichen sein.
- Foto: Hannes P. Albert/dpa
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Mainz. Für Unternehmen in Rheinland-Pfalz sollen neue Technologien künftig schneller aus der Forschung in die Praxis gelangen: Das Land hat dafür eine eigene Hightech-Agenda vorgestellt.
Wissenschaftsminister Clemens Hoch und Wirtschaftsminister Michael Ebling, beide SPD, kündigten die Initiative bei einer Auftaktveranstaltung in Mainz an. Sie soll Forschung und Wirtschaft enger verknüpfen und damit Wertschöpfung im Land stärken.
Förderung, Beratung und Netzwerke geplant
Der Weg von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu marktfähigen Anwendungen soll durch gezielte Förderung, Beratung und Netzwerke kürzer werden. Die Landesagenda ergänzt nach Angaben von Hoch die bereits bestehende Hightech-Agenda des Bundes.
Im Mittelpunkt stehen Bereiche, die in Rheinland-Pfalz bereits stark vertreten sind:
- Biotechnologie
- Künstliche Intelligenz
- Quantencomputing
Die Agenda zielt auf mehr Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und wirtschaftliche Wertschöpfung. Ebling betonte, Forschung und Wirtschaft müssten gemeinsam gedacht werden. Zugleich verwies er auf Erfahrungen des Bundes, etwa bei der Einstufung der Pharmabranche als Schlüsselindustrie und ihrer späteren Belastung bei der Finanzierung des Gesundheitssystems. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |