Gewinneinbruch bei Porsche SE in Stuttgart belastet VW-Holding
- Die Autokrise belastet die Porsche SE.
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Wirtschaft. Die Porsche SE spürt die Schwäche ihrer Kernbeteiligungen und meldet für 2025 einen niedrigeren Gewinn. Das um Wertberichtigungen bereinigte Ergebnis nach Steuern sank 2025 um gut acht Prozent auf 2,89 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor hatte die Holding 3,15 Milliarden Euro erreicht. Damit liegt das Ergebnis am oberen Ende der zuvor gesenkten Erwartungen.
Beteiligungen unter Druck
Volkswagen und die Porsche AG standen 2025 unter erheblichem Druck. Belastend wirkten geopolitische Risiken, US Zölle und ein intensiverer Wettbewerb. Beim Sportwagenbauer kamen Milliardenkosten durch die strategische Kehrtwende bei Elektroautos hinzu. Die Gewinne beider Unternehmen gingen deutlich zurück.
Unter dem Strich erzielte die Porsche SE 2025 einen Gewinn von 2,65 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte die Holding wegen hoher Abschreibungen auf die Beteiligungen an Volkswagen und Porsche einen Verlust von mehr als 20 Milliarden Euro verbucht. Das bereinigte Ergebnis gilt als zentrale Steuerungsgröße des Managements.
Sparen im Konzern
Volkswagen und die Tochter Porsche reagieren mit Sparprogrammen. Bis 2030 sollen konzernweit 50.000 Stellen wegfallen. Vorstandschef Hans Dieter Pötsch erklärte, die Unternehmen sollten die schwierige Lage als Chance für strategische Anpassungen nutzen.
Schulden und Ausblick
Die Nettoverschuldung der Porsche SE lag Ende 2025 bei 5,1 Milliarden Euro und damit etwas niedriger als ein Jahr zuvor. Die Schulden gehen auf den Börsengang der Porsche AG zurück, bei dem sich die Familien 25 Prozent plus eine Aktie sicherten.
Für 2026 rechnet das Management mit einem bereinigten Ergebnis nach Steuern zwischen 1,5 und 3,5 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung soll zwischen 4,7 und 5,2 Milliarden Euro liegen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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