Gewinneinbruch bei EnBW in Karlsruhe: Minus von 56 Prozent
- Der Energieversorger EnBW startet schwächer ins Jahr als 2025. (Archivfoto)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Karlsruhe. Der große Energieversorger EnBW hat deutlich weniger verdient. Der Konzern aus Karlsruhe meldet für die ersten drei Monate des Jahres einen massiven Gewinnrückgang.
Der Überschuss sank im ersten Quartal um 56 Prozent auf 335,1 Millionen Euro. Das geht aus dem aktuellen Zwischenbericht des Unternehmens hervor. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Gewinn noch deutlich höher gelegen.
Als Gründe nennt EnBW unter anderem geringere Erlöse aus erneuerbaren Energien. Zusätzlich wirkte sich der Verkauf eines Braunkohlekraftwerks auf das Ergebnis aus.
Operatives Geschäft bleibt stabil
Trotz des deutlichen Rückgangs beim Gewinn beschreibt der Konzern den operativen Geschäftsverlauf als robust. Dennoch ging auch das bereinigte operative Ergebnis zurück.
Das sogenannte Adjusted Ebitda lag im ersten Quartal bei 1,2 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,4 Milliarden Euro gewesen.
Prognose für das Gesamtjahr bestätigt
An den Erwartungen für das laufende Jahr hält EnBW fest. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem leicht rückläufigen bereinigten Ebitda zwischen 4,6 und 5,1 Milliarden Euro.
EnBW gehört zu den größten Energieversorgern in Deutschland. Rund 5,5 Millionen Kundinnen und Kunden werden beliefert. Die Zahl der Beschäftigten stieg innerhalb eines Jahres um mehr als 1.000 auf etwa 31.500. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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