Exportmotor stottert: Maschinenbauer verlieren wichtige Märkte
- Maschinenbauer im Südwesten: Exporte rückläufig. (Symbolbild)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Stuttgart. Der Exportmotor der Industrie im Südwesten verliert weiter an Tempo. Die Maschinen und Anlagenbauer in Baden- Württemberg haben im ersten Quartal deutlich weniger Waren ins Ausland verkauft.
Nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen und Anlagenbau sank der Exportwert im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,5 Prozent. Insgesamt wurden Maschinen im Wert von rund 11,2 Milliarden Euro ausgeführt. Damit setzt sich die schwächere Entwicklung der vergangenen zwei Jahre fort.
USA bleiben wichtigster Markt
Wichtigster Absatzmarkt bleiben weiterhin die Vereinigten Staaten. Allerdings gingen auch dort die Lieferungen zurück. Die Ausfuhren sanken um 8,1 Prozent auf etwa 1,7 Milliarden Euro.
Bewegung gab es bei den weiteren wichtigen Exportzielen.
- Frankreich rückt auf Platz zwei vor. Die Exporte stiegen um 6,1 Prozent auf 0,83 Milliarden Euro.
- China fällt auf Rang drei zurück. Dort brach das Geschäft um 24 Prozent auf 0,76 Milliarden Euro ein.
Branche sieht wachsenden Wettbewerbsdruck
Der Verband sieht mehrere Gründe für die schwächere Entwicklung. VDMA Geschäftsführer Dietrich Birk verweist vor allem auf zunehmenden Wettbewerb aus China und eine abkühlende wirtschaftliche Dynamik zwischen Europa und den USA.
„Der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China und die sich weiter abkühlenden transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen belasten die exportorientierte Maschinenbaubranche spürbar“, sagte Birk.
Aus Sicht des Verbands müsse die Politik bessere Rahmenbedingungen schaffen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts zu sichern. Gleichzeitig werde es wichtiger, neue Exportmärkte zu erschließen und die Absatzländer breiter aufzustellen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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