BioNTech-Nachfolge: Mainz blickt bei Führungssuche in die USA

Mit Sahin und Türeci gehen demnächst die zwei bekanntesten Gesichter von Biontech von Bord, nun läuft die Suche nach ihren Nachfolgern. (Archivfoto) | Foto: dpa
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BioNTech-Nachfolge. Eines der bekanntesten Unternehmen in Rheinland-Pfalz steht vor einem Führungswechsel. Nach dem angekündigten Abschied der Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci sucht BioNTech in Mainz eine neue Unternehmensführung mit starkem Blick in die Vereinigten Staaten.

Das Biotechnologie-Unternehmen teilte am Montag, 16. März, mit, dass die Suche international angelegt ist, sich aber vor allem auf Kandidatinnen und Kandidaten aus den USA konzentriert. Die künftigen Führungskräfte sollen dennoch weiterhin am Firmensitz in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt tätig sein.

Gründer ziehen sich schrittweise zurück

Ugur Sahin und Özlem Türeci hatten in der vergangenen Woche überraschend angekündigt, BioNTech spätestens Ende 2026 zu verlassen. Beide wollen ein neues Unternehmen gründen und sich wieder stärker der Forschung widmen. Der Schwerpunkt soll auf der Entwicklung einer neuen Generation von Medikamenten auf mRNA-Basis liegen.

Für BioNTech bleibt die Verbindung zu den Gründern bestehen. Sahin und Türeci werden dem Unternehmen auch nach ihrem Ausscheiden als Anteilseigner verbunden bleiben.

Was der Schritt für BioNTech und die Region bedeutet

BioNTech wurde 2008 in Mainz gegründet und erlangte während der Corona-Pandemie weltweite Bekanntheit. Gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer erhielt das Unternehmen als erstes die Marktzulassung für einen Impfstoff gegen Covid-19. Die daraus resultierenden Erlöse machten BioNTech zu einem der wirtschaftlich bedeutendsten Arbeitgeber und Steuerzahler der Region.

Die internationale Suche nach einer neuen Führung unterstreicht die globale Ausrichtung des Unternehmens. Gleichzeitig bleibt Mainz zentraler Standort für Strategie, Forschung und Arbeitsplätze, wie BioNTech betont. Zuerst hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Pläne berichtet. dpa

Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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