Antragsfrist im Kreis Ahrweiler läuft ab: Fluthilfen bis 30. Juni
- Die Aufbauhilfen können noch etwa einen Monat lang beantragt werden. (Archivbild)
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Kreis Ahrweiler. Unternehmen im flutgeschädigten Kreis Ahrweiler können Wiederaufbauhilfen nur noch bis Dienstag, 30. Juni beantragen. Darauf weist die Kreisverwaltung hin. Danach ist eine Antragstellung aus dem nationalen Wiederaufbaufonds nicht mehr möglich.
Die Hilfen wurden nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 eingerichtet. Sie sollen den Wiederaufbau in der Region unterstützen. Anspruchsberechtigt sind unter anderem Unternehmen, Kommunen, Privatpersonen und Vereine.
Anträge laufen über die Investitions und Strukturbank Rheinland Pfalz und können online gestellt werden. Nach Angaben der Bank vom Montag, 11. Mai, wurden bislang knapp 16.800 Anträge bewilligt. Das Fördervolumen liegt bei rund 1,5 Milliarden Euro.
Die Frist war bereits verlängert worden. Auf Initiative von Landrätin Cornelia Weigand und den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen wurde sie im Jahr 2023 um drei Jahre ausgeweitet.
„Wir möchten die Unternehmen auf diesem Wege noch einmal ermutigen, die Möglichkeit der Antragstellung zu nutzen. Nach dem 30. Juni wird es nicht mehr möglich sein“, erklärte Weigand laut Mitteilung.
Beratung für Betriebe und Antragsteller
Unterstützung bei der Antragstellung bieten laut Kreisverwaltung auch die Kammern an. Sie beraten unter anderem zu Härtefallregelungen und zur Kombination von Versicherungsleistungen mit staatlichen Hilfen.
Nach Angaben der Industrie und Handelskammer haben in den vergangenen zwei Monaten noch einmal mehr Unternehmen Beratung für einen ersten Antrag genutzt. Das nahende Fristende mache sich deutlich bemerkbar.
Seit der Flut hat die IHK nach eigenen Angaben 712 Kammerbestätigungen für Betriebe im Kreis Ahrweiler ausgestellt. Diese Bestätigungen sind notwendig, damit Unternehmen einen Antrag auf Wiederaufbauhilfe stellen können.
Die Beratung soll auch nach Ablauf der Frist weitergehen. Dann geht es unter anderem darum zu prüfen, ob bewilligte Fördergelder korrekt eingesetzt wurden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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