WM-Qualifikation: Dennis Schröder erklärt sein DBB-Comeback
- Dennis Schröder spricht vor den WM-Quali-Spielen über seine Motivation für die Nationalmannschaft. Die Partien gegen Israel und Zypern laufen live und kostenlos.
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WM-Qualifikation. Dennis Schröder steht trotz bereits sicherer WM-Teilnahme wieder für Deutschland auf dem Parkett. Der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft spielt in der WM-Qualifikation am 3. Juli auswärts gegen Israel und am 6. Juli in Bamberg gegen Zypern, beide Partien laufen live und kostenlos bei MagentaSport und MagentaTV.
Schröder macht im Interview klar, warum er sich keine Pause nimmt. „Qualifikation hin oder her - das sollte man ehren. Man sollte den deutschen Adler gut repräsentieren. Das will ich immer machen. Deswegen bin ich hier. Es ist mir als Person wichtig", sagt der NBA-Profi.
Warum Schröder jetzt trotzdem dabei ist
Dabei ist Deutschland sportlich schon durch: Nach drei Siegen und einer Niederlage ist das WM-Ticket für 2027 in Katar bereits gesichert. Schröder spricht trotzdem offen darüber, was ihn an der Situation irritiert. „Wir sind 2023 Weltmeister geworden, aber haben uns nicht für die Weltmeisterschaft 2027 qualifiziert. Das ist die erste Sache, die ein bisschen strange ist", sagt er.
Für ihn zählt das Prinzip jedes einzelnen Länderspiels. „Am Ende des Tages ist jedes Spiel wichtig", so Schröder.
WM-Qualifikation: Das sind Schröders Ziele mit dem Team
Nach Welt- und EM-Titel setzt Schröder den Fokus auf Entwicklung und Kontinuität im Team. „Die Kultur weiterhin aufbauen. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir haben Leute, die nachkommen, aber wir haben natürlich auch die Veteranen und die Mittelsektion", sagt er.
Auch Bundestrainer Alex Mumbru und Schröder formulieren den Anspruch, als Mannschaft weiter zuzulegen. „Wir wollen besser werden und die Anerkennung bei jedem Turnier haben. Das macht man, wenn man dieses Commitment von allen Spielern hat", sagt Schröder.
Riga als besonderer Ort vor dem Spiel gegen Israel
Die Partie gegen Israel steigt in Riga, also dort, wo Deutschland Europameister wurde. Für Schröder ist das mit Erinnerungen verbunden. „Riga war cool. Meine ganze Familie war da. Wir haben immer sehr viel nach den Trainingseinheiten unternommen", erzählt er.
Und er hält fest, was von damals bleibt. „Natürlich bleibt das immer in unseren Herzen. Dass wir da Europameister geworden sind, ist riesig", so Schröder. [red]
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |