WM-Aus für Freiburgs Ginter: Nagelsmann beruft andere Abwehr
- Matthias Ginter war heftig enttäuscht nach der Finalniederlage. Auch zur WM darf er nicht.
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Freiburg. Für Abwehrchef Matthias Ginter vom SC Freiburg ist der Traum von der nächsten Weltmeisterschaft geplatzt. Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtete bei der Kaderbekanntgabe in Frankfurt auf eine Nominierung des 32 Jahre alten Innenverteidigers.
Die Entscheidung folgt kurz nach der nächsten sportlichen Enttäuschung für den Freiburger. Im Europa League Finale unterlag der Sport Club Aston Villa mit 0.3. Ginter gehörte zwar zu den stabileren Spielern der Breisgauer, konnte die Gegentreffer als Abwehrchef jedoch nicht verhindern.
Fokus lag zunächst auf dem Endspiel
Unmittelbar nach der Niederlage hatte sich der 51 malige Nationalspieler noch vorsichtig optimistisch gezeigt. „Es ist logisch, dass ich jetzt so nicht gerne in Urlaub gehen würde. Aber wie gesagt, schauen wir mal“, sagte Ginter nach dem Spiel. Sein voller Fokus habe zuvor auf dem Endspiel in Istanbul gelegen. „Ich weiß es tatsächlich selbst noch nicht. Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten. Aber ja, lassen wir uns mal überraschen“, erklärte der Innenverteidiger. Nagelsmann hatte die Partie im Besiktas Park persönlich verfolgt. Bei der offiziellen Bekanntgabe des WM Kaders setzte der Bundestrainer im Abwehrzentrum schließlich auf andere Spieler.
Diese Innenverteidiger fahren zur WM
Für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nominierte der Bundestrainer folgende Innenverteidiger.
- Jonathan Tah
- Antonio Rüdiger
- Nico Schlotterbeck
- Waldemar Anton
- Malick Thiaw
Damit bleibt Ginter trotz guter Form beim SC Freiburg außen vor. Für den Routinier ist es nach der Finalniederlage mit dem Sport Club die zweite bittere Nachricht innerhalb kurzer Zeit. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |