VfB Stuttgart vor Champions-League-Heimspiel nach Dämpfer gegen HSV
- Der VfB Stuttgart empfängt Atletico Madrid in der UEFA Champions League in der MHP Arena.
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Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat sein Bundesliga-Auswärtsspiel beim Hamburger SV verloren, obwohl die Mannschaft nach Angaben des Vereins über weite Strecken die Partie kontrollierte und deutlich mehr Abschlüsse verzeichnete. Trainer Sebastian Hoeneß bemängelte vor allem die Chancenverwertung.
Der VfB kam im Volksparkstadion auf 24 Torschüsse, der HSV auf deutlich weniger. Zudem verzeichneten die Stuttgarter 66 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von 92 Prozent. Dennoch blieb die Mannschaft ohne Treffer. Der HSV erzielte den entscheidenden Treffer in der 88. Minute mit einem Distanzschuss.
Mehrere Chancen ohne Ertrag
Ermedin Demirovic hatte eine Kopfballchance, Deniz Undav traf einmal den Pfosten und scheiterte zudem am HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Auch Dzenan Pejcinovic und Chris Führich kamen zu Abschlüssen, denen laut Vereinsdarstellung die nötige Präzision fehlte.
Hoeneß sprach nach der Partie von einer „harten Niederlage“ und verwies darauf, dass sein Team genügend Möglichkeiten zur Führung gehabt habe. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erklärte, die Grundlagen für Tore seien vorhanden gewesen. Zugleich müsse die Mannschaft ihre Effizienz wieder steigern.
Atletico Madrid kommt in die MHP Arena
Die nächste Aufgabe wartet bereits am 20. Oktober auf den VfB: In der UEFA Champions League empfängt Stuttgart Atletico Madrid in der MHP Arena. Die Spanier haben laut VfB in ihren ersten beiden Partien der Königsklasse zwei Gegentore kassiert und in neun Ligaspielen acht Gegentreffer zugelassen.
Der VfB steht nach zwei Spielen in der Champions-League-Ligaphase bei sechs Punkten. Anschließend folgt am 23. Oktober das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach, das zum siebten Spieltag gehört. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |