VfB Stuttgart: U19 im Pokalduell mit Hertha BSC

Die U19 des VfB Stuttgart traf im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren auf Hertha BSC. | Foto: Anouar Touir

Stuttgart. Die U19 des VfB Stuttgart ist im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren ausgeschieden. Gegen Hertha BSC endete die Partie nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 2:2, anschließend setzte sich der Hauptstadtclub im Elfmeterschießen durch.

Der VfB erwischte einen starken Start. Bereits nach weniger als zwei Minuten traf Konstantinos Karangelis nach Vorarbeit von Massimo Di Benedetto per Hacke aus acht Metern in den Winkel. Hertha BSC kam jedoch schnell zu eigenen Möglichkeiten. VfB-Torhüter Tom Walz verhinderte in der achten Minute im Eins-gegen-Eins den Ausgleich, kurz darauf verfehlte Malik Mosrati auf der Gegenseite mit einem Distanzschuss knapp das Tor.

Hertha nutzt Missverständnis zum Ausgleich

In der 14. Minute fiel das 1:1. Nach einem langen Ball hinter die VfB-Abwehr waren sich Jona Reichardt und Tom Walz bei der Klärung nicht einig, Marko Bajars nutzte die Situation und brachte den Ball im Tor unter. Zudem musste VfB-Kapitän Massimo Di Benedetto verletzt vom Feld. Bis zur Pause hatte Hertha nach Angaben des VfB die besseren Chancen, Walz und einmal der Pfosten verhinderten einen Rückstand.

VfB antwortet nach frühem Rückstand

Nach dem Seitenwechsel ging Hertha mit dem ersten Angriff in Führung: Bajars traf zum 2:1 und setzte wenig später einen Schuss an die Latte. Der VfB kam in der 53. Minute durch Neno Zezelj zum Ausgleich. Danach hatten die Stuttgarter mehr Ballbesitz und spielerische Anteile, kamen aber nur selten zu klaren Abschlüssen.

Auch in der Verlängerung blieb es beim 2:2. Die beste Chance hatte Hertha in der 94. Minute mit einem Kopfball aus kurzer Distanz, den Walz mit dem Fuß parierte. Im Elfmeterschießen vergab zunächst Felix Neunhoeffer für den VfB. Walz hielt anschließend den zweiten Berliner Versuch, doch auch Karangelis scheiterte am Hertha-Torhüter. Weil die Gäste ihre weiteren Elfmeter verwandelten, entschied Hertha BSC das Duell für sich.

Trainer Tobias Rathgeb sagte nach der Partie: „Wir fangen richtig gut an, schießen ein tolles Tor und haben eine gute Kontrolle über das Spiel. Dann passiert ein Slapstick-Gegentor, was die Hertha ins Spiel bringt. Dann war es ein ausgeglichenes Spiel, gegen Ende der ersten Hälfte müssen wir froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten. Ab dem 2:2 war es ein 50:50-Spiel. Dass wir das Glücksspiel Elfmeterschießen verlieren, ist schade, weil wir viele gute Phasen hatten und gegen einen guten Gegner ein richtig starkes Spiel gemacht haben.“ [red]

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Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Kaiserslautern

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