VfB Stuttgart: Eike Jordan verbindet Fußball und USA
- Der VfB Stuttgart steht im Mittelpunkt der Meldung über Eike Jordan.
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Stuttgart. Eike Jordan ist seit seiner Kindheit Anhänger des VfB Stuttgart. Der 1950 nach Stuttgart gekommene spätere Unternehmer und Funktionär engagiert sich heute für die deutsch-amerikanische Freundschaft. Aktuell ist er für das Projekt „Soccer in the Streets“ in Stuttgart zu Gast.
Vom VfB-Fan zum Vermittler zwischen Deutschland und den USA
Jordan wanderte 1978 in die USA aus. Dort baute er nach Angaben des VfB als Gründer und Leiter der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer für die US-Südstaaten ein Netzwerk auf und gründete mehrere Unternehmen. Viele seiner beruflichen Kontakte hätten aus Baden-Württemberg gestammt, sagte Jordan in einem Vereinsinterview.
Seine Verbindung zum VfB reicht in die Nachkriegszeit zurück. Seine älteren Brüder hätten Fußball gespielt und den Verein unterstützt, berichtete Jordan. Spiele habe die Familie damals meist im Radio verfolgt, weil Stadionbesuche finanziell kaum möglich gewesen seien. Beim Fußballspielen auf der Straße sei er häufig ins Tor gestellt worden und habe dabei VfB-Torwart Karl Bögelein nachgeeifert.
Auch nach der Auswanderung blieb Jordan nach eigenen Angaben am VfB interessiert. Zunächst habe ihm sein Bruder Spielergebnisse aus Deutschland über eine Kanzlei in Atlanta weiterleiten lassen. Später sei dies per Fax einfacher geworden.
Engagement bei der Halle Foundation
Heute ist Jordan Chairman und Trustee der Halle Foundation. Die Stiftung unterstützt nach seinen Angaben Projekte in Bildung, Kunst und Kultur mit dem Ziel, die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA zu stärken. Fußball könne dabei Menschen zusammenbringen, sagte Jordan. Das Projekt „Soccer in the Streets“ passe deshalb zu diesem Ansatz.
Erinnerung an ein Auswärtsspiel in Hamburg
Mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel des VfB beim HSV erinnerte sich Jordan an einen Besuch im Volksparkstadion. Er sei dort mit einem langjährigen Freund sowie dessen Sohn und Enkel gewesen, die allesamt HSV-Anhänger gewesen seien. Als der VfB mit 4:0 geführt habe, hätten sich seine Begleiter nach und nach zurückgezogen. Jordan habe die Heimreise daraufhin allein organisieren müssen; die Freundschaft habe die Situation jedoch überstanden. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |