Verzicht auf VAR beim KSC: Senft setzt auf Menschlichkeit
- Maximilian Senft übernahm im Sommer den Trainerposten beim KSC. (Archivbild)
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Karlsruhe. Für Fans des Karlsruher SC dürfte die Diskussion um den Videobeweis vor dem Zweitligaspiel gegen Darmstadt 98 am Sonntag, 18. Oktober, um 13.30 Uhr wieder an Bedeutung gewinnen: Trainer Maximilian Senft könnte sich einen Profifußball ohne VAR vorstellen.
„Das Fußballstadion ist ein Stück weit eine der letzten Bastionen der absoluten Menschlichkeit, wo Technologie noch keine große Rolle spielt“, sagte Senft vor der Partie, die Sky überträgt. Die Gesellschaft tue gut daran, sich solche Orte zu erhalten. „Dementsprechend hätte ich kein Problem, wenn es gar keinen VAR gäbe.“
Senft sieht Vor- und Nachteile des Videobeweises
Der KSC-Trainer sprach sich nicht grundsätzlich gegen den Videoassistenten aus. Aus seiner Sicht gebe es Argumente dafür und dagegen. Entscheidend sei die grundsätzliche Frage, wie stark Fußball reglementiert, standardisiert und technologisiert sein solle.
Senft bevorzugt es, Emotionen und Menschlichkeit im Spiel zu bewahren. Der VAR sorgt im Profifußball seit Jahren regelmäßig für Diskussionen.
KSC nach fünf Spielen ohne Sieg gefordert
Auch nach dem 0:2 beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende haderten die Karlsruher mit Entscheidungen der Schiedsrichter. Der KSC wartet seit fünf Zweitliga-Partien auf einen Sieg und ist gegen Darmstadt gefordert. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |