Verlängerung beim VfB Stuttgart: Wohlgemuth bleibt bis 2029
- Die Erfolgsköpfe des VfB Stuttgart bleiben zusamemen: Fabian Wohlgemuth, Sebastian Hoeneß und Alexander Wehrle (Archivbild)
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VfB Stuttgart. Für den Fußball-Bundesligisten ist eine wichtige Personalfrage geklärt: Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bleibt dem Verein langfristig erhalten. Der VfB Stuttgart verlängerte den Vertrag nach längeren Verhandlungen bis zum 30. Juni 2029.
Präsident und AG-Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Allgaier wertete die Einigung als Signal für Kontinuität. Diese sei ein wichtiger Faktor, um den erfolgreichen Weg des Vereins fortzusetzen. Seit Wohlgemuths Amtsantritt gebe es im sportlichen Bereich eine klare Ausrichtung und Philosophie.
Vom Abstiegskampf bis in die Champions League
Wohlgemuth übernahm Ende 2022 in einer schwierigen Phase, als der VfB noch um den Klassenverbleib kämpfte. Gemeinsam mit Vorstandschef Alexander Wehrle holte er Sebastian Hoeneß als Trainer. Unter dessen Führung entwickelte sich der frühere Fast-Absteiger zu einem Teilnehmer der Champions League.
Zum erfolgreichen Kapitel der vergangenen Jahre zählen aus Sicht des Vereins auch die erneute Qualifikation für die Königsklasse in der abgelaufenen Saison sowie der DFB-Pokalsieg im Vorjahr. Wohlgemuth war zunächst Nachfolger von Sven Mislintat und stieg 2024 vom Sportdirektor zum Sportvorstand auf.
Wichtige Verträge und große Transfers
In sportlich und wirtschaftlich anspruchsvoller Lage stellte Wohlgemuth nach Vereinsangaben wichtige Weichen neu. Dazu gehörten die Verpflichtung von Hoeneß, Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Angelo Stiller und Deniz Undav sowie der Umbau des Kaders.
Zu den bedeutendsten Transfergeschäften seiner Amtszeit zählt der Rekordverkauf von Nationalspieler Nick Woltemade an Newcastle United für 75 Millionen Euro. Für die kommende Saison verpflichteten die Stuttgarter zuletzt zudem Mittelstürmer Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg. Die Ablöse lag den Angaben zufolge bei rund 25 Millionen Euro.
Wohlgemuth erklärte, gemeinsam habe man in den vergangenen Jahren vieles für den VfB auf einen guten Weg gebracht. Um die anspruchsvollen Ziele des Tabellenvierten der vergangenen Saison weiter zu erfüllen, brauche es die volle Energie und Bereitschaft aller Beteiligten. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |