SV Darmstadt zieht Bilanz nach Auswärtsspiel in Wolfsburg
- SV Darmstadt nach dem Auswärtsspiel in Wolfsburg.
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Fußball. Der SV Darmstadt hat das Auswärtsspiel in Wolfsburg mit 1:5 verloren. In den vom Verein veröffentlichten Stimmen wird der Auftritt unterschiedlich bewertet: Die Darmstädter verweisen auf eine ordentliche erste Stunde, kritisieren aber die Phase nach dem dritten Gegentor.
Darmstadt sieht Chancen vor dem Bruch im Spiel
Aus Darmstädter Sicht kam die Mannschaft nach einer schwierigen Anfangsphase durch ein Tor von Milan zurück. Danach habe es Möglichkeiten gegeben, selbst in Führung zu gehen. Auch nach der Pause sah Darmstadt zunächst Chancen: Patric Pfeiffer kam frei zum Kopfball und traf später doppelt den Pfosten.
Mit dem 1:3 veränderte sich die Bewertung deutlich. Danach sei die Mannschaft „nicht mehr gut und ein wenig naiv“ gewesen, hieß es in einer Darmstädter Einschätzung. Das Endergebnis von 1:5 sei keines, „wo man mit einem guten Gefühl nach Hause fährt“. Zugleich wurden die ersten 60 Minuten als Ansatzpunkt genannt. Die Strukturentwicklung der Mannschaft müsse weiter vorangetrieben werden.
Wolfsburg verweist auf Kontrolle nach der Pause
Auf Seiten des VfL wurde vor allem die Anfangsphase als stark beschrieben. Wolfsburg habe viele Momente gehabt, in denen weitere Tore möglich gewesen seien. Zugleich wurde eingeräumt, dass Darmstadt nach der Pause viel in der gegnerischen Hälfte und im Strafraum war. Beim Doppelpfosten habe Wolfsburg „unfassbar Glück“ gehabt.
Anschließend habe der VfL nach eigener Einschätzung wieder mehr Kontrolle gewonnen und immer wieder freie Spieler gefunden. Die Partie sei „seriös“ zu Ende gespielt worden, wodurch das deutliche Ergebnis zustande gekommen sei.
Darmstadt will Niederlagenserie nicht schönreden
Ein weiterer Darmstädter Spieler sagte, das Ergebnis gebe das Spiel nicht unbedingt wieder. Die Mannschaft habe 60 Minuten Paroli geboten, am Ende aber nicht die Zweikämpfe gefunden, die gegen einen solchen Gegner nötig seien. Gleichzeitig wurde betont, dass die Niederlagen derzeit zu zahlreich seien: „Wir wollen mehr Siege.“
In einer weiteren Darmstädter Stimme hieß es, es sei schwer, nach einem solchen Spiel die richtigen Worte zu finden. Das Spiel tue weh, die Mannschaft sei zu häufig einen Schritt oder eine Sekunde zu spät gewesen. Ein weiterer Darmstädter Spieler sagte: „Jetzt müssen wir die Tage in der Pause nutzen.“ [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |