SV Darmstadt zeigt Reaktion nach frühem Rückstand
- Der SV Darmstadt gewann sein Heimspiel gegen Energie Cottbus nach frühem Rückstand mit 3:1.
- Foto: Anouar Touir
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Darmstadt. Der SV Darmstadt hat sein Heimspiel gegen Energie Cottbus nach einem frühen Rückstand gedreht und mit 3:1 gewonnen. Entscheidend waren laut Vereinsangaben die Reaktion auf den Rückstand, eine stabilere Spielkontrolle nach der Pause und die Wirkung der Einwechslungen.
Bereits nach vier Minuten gerieten die Darmstädter in Rückstand. Innenverteidiger Vukotic sah bei der Entstehung des Gegentreffers nicht gut aus, kämpfte sich jedoch in die Partie zurück und erzielte im zweiten Durchgang das 2:1. Trainer Florian Kohfeldt hob anschließend hervor, wie wichtig der Umgang mit Fehlern sei: „Ich mag Spieler, die nach Fehlern nicht komplett wegbrechen.“
Ausgleich vor der Pause
Die Gäste hatten in der Anfangsphase weitere Möglichkeiten, während der SV Darmstadt zunächst Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden. Eine frühe Chance von Marco Richter blieb ungenutzt. Noah Weißhaupt erzielte noch vor der Pause den Ausgleich. Torhüter Marcel Schuhen bewertete vor allem die Reaktion der Mannschaft positiv: „Nach einem sehr frühen Rückstand haben wir trotzdem nicht den Kopf verloren.“
Mehr Kontrolle im zweiten Durchgang
Ab etwa der 30. Minute bekam Darmstadt die offensive Ausrichtung von Energie Cottbus besser in den Griff. Nach dem Seitenwechsel funktionierte insbesondere das Zusammenspiel im Zentrum nach Vereinsangaben besser, sodass die Gäste kaum noch zur Entfaltung kamen.
Auch die Einwechslungen wirkten sich aus: Hiroki Akiyama und Lance Duijvestijn brachten neue Impulse, Yannik Lührs erhöhte als Joker auf 3:1. Kohfeldt sprach nach der Partie von einem verdienten Erfolg und verwies auf zwei Siege aus den vergangenen drei Spielen.
Trainer sieht weiter Verbesserungsbedarf
Trotz des Heimsiegs benannte Kohfeldt Defizite im ersten Durchgang. Beim frühen Gegentor habe es einen individuellen Fehler gegeben, zudem seien die Abläufe im Pressing und beim Nachschieben der zweiten Reihe noch nicht ausreichend abgestimmt gewesen. Die Szenen seien deshalb Material für die weitere Arbeit: „Das ist gutes Lehrvideo, wie man presst und wie man nicht presst.“
Kohfeldt betonte zudem, die Entwicklung der Mannschaft sei noch nicht abgeschlossen. Die guten Phasen im Spiel würden aber länger, und das Team schaffe es zunehmend, in diesen Phasen Punkte und Ergebnisse zu holen. [red]
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